Vive macarons! Liebe Grüße aus Frankreich

Füllt die abgekühlte Creme in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Lochtülle und spritzt sie dann auf die Hälfte eurer Macaronsschalen. Setzt die anderen Hälften darauf, fertig.

Das etwas säuerliche Lemon Curd ist ein super Kontrast zu den süßen Macarons, eine ganz leckere Kombination ??

Ganz wichtig ist, dass ihr euch genug Zeit für die Macarons nehmt, weil sie in der Herstellung doch schon aufwändig sind. Und ihr müsst die Zutaten dafür unbedingt grammgenau abwiegen. Zu viel oder zu wenig Eiweiß, und sie werden euch höchstwahrscheinlich nicht gelingen.

Die Zitronencreme könnt ihr übrigens etwas als fertiges Lemon Curd in den meisten Supermärkten kaufen oder aber selber machen. Ihr könnt sie dann ruhig einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

 

Für etwa 30 Macarons (60 Schalenhälften) braucht ihr:

– 90 g ganz fein gemahlenes Mandelmehl
– 155 g Puderzucker
– 75 g Eiweiß (das sind etwa Eiweiße von 3 Eiern)
– 20 g Zucker
– etwas Lebensmittelfarbe (Paste) in gelb

Zuerst siebt ihr das Mandelmehl und den Puderzucker durch ein Sieb. Es ist ganz wichtig, dass ihr alle gröberen Stückchen entfernt.
Wenn ihr kein Mandelmehl bekommt, dann könnt ihr gemahlene Mandeln in einem Zerkleinerer zusammen mit dem Puderzucker ganz fein mahlen.

Dann mixt ihr das Eiweiß mit dem Mixer auf höchster Stufe. Sobald das Eiweiß anfängt schaumig zu werden, gebt ihr den Zucker dazu und mixt das nun weiter auf höchster Stufe, bis ihr ganz, ganz steifgeschlagenes Eiweiß habt.

Gebt vorsichtig die Lebensmittelfarbpaste dazu und mixt das noch einmal durch, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat und die Masse gelb ist. Wenn ihr weniger Lebensmittelfarbe nehmt, dann werden eure Macaronsschalen eher pastellfarben, nehmt ihr mehr, dann bekommt ihr eine schöne kräftige Farbe. Wichtig ist, dass ihr keine flüssige Lebensmittelfarbe verwendet, sonst wird die Masse zu feucht.

Jetzt braucht ihr wieder die Mandel-Puderzucker-Mischung. Diese Mischung hebt ihr ganz vorsichtig (!) unter das Eiweiß.

Macht das am besten in 3 Teilen: Gebt 1/3 der Mandel-Puderzucker-Mischung zu dem Eiweiß und rührt das wirklich ganz sachte unter das Eiweiß, das gleiche macht ihr mit dem 2/3 und dem letzten Drittel der Mischung.

Rührt so lange ganz vorsichtig weiter, bis sich die ganzen Zutaten schön vermischt haben und keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Füllt nun die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen, runden Lochtülle und spritzt kleine Kreise mit einem Durchmesser von ungefähr 2,5 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst zwischen den einzelnen Kreisen ungefähr 2 cm Platz.

Ich habe so 60 Schalenhälften rausbekommen. Aber je nachdem ob ihr die Kreise größer oder kleiner spritzt, könnt ihr auch weniger oder mehr Hälften rausbekommen.

Klopft jetzt von unten vorsichtig auf das Backblech, so kann die überschüssige Luft entweichen, die eventuell noch in den Macaronschalen ist.

Lasst die Schalen dann für etwa 25 Minuten ruhen, damit sich eine dünne Haut auf ihnen bilden kann. Diese Haut verhindert, dass die Oberfläche der Macarons beim Backen reißt. Zu dick darf die Haut aber auch nicht sein, sonst gehen die Macarons nicht hoch und ihr kriegt nicht diese kleinen Füßchen am Rand.

In der Zeit könnt ihr ja den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Macarons kommen für 13 bis 14 Minuten in den Backofen. Achtet aber darauf, dass sie nicht zu dunkel werden.

Lasst die Schalen dann vollständig auskühlen. Das macht ihr am besten auf einem Kuchengitter.

Wie ich oben geschrieben habe könnt ihr jetzt 1 Glas fertiges Lemon Curd nehmen oder aber die Zitronencreme selbst zubereiten. Mir schmeckt sie selbstgemacht nämlich viel besser.

 

Für 1 Glas Zitronencreme oder Lemon Curd braucht ihr:

– Zitronensaft von 3 – 4 Zitronen (je nachdem wie groß eure Zitronen sind, bzw. wie sauer eure Lemon Curd werden soll)
– 165 g Zucker
– 1 sehr gut gehäufter EL Speisestärke
– 85 g Butter
– 3 verquirlte Eier

Verrührt zuerst in einem Topf den Zitronensaft, den Zucker und die Speisestärke.
Erhitzt die Masse auf mittlerer Stufe. Wichtig ist, dass ihr dabei immer wieder umrührt, so dass euch nichts anbrennt.

Sobald das Zitronen-Zucker-Gemisch anfängt heiß zu werden (= so langsam ist der Dampf zu sehen), gebt ihr die Butter hinzu und rührt so lange weiter, bis sich die Butter aufgelöst hat.

Schaltet die Herdplatte dann auf schwache Hitze runter und gebt die Eier hinzu.

Rührt nun so lange um bis die Masse fester wird. Sobald die Creme die Konsistenz von Kartoffelpüree hat, seid ihr fertig.

Füllt die abgekühlte Creme in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Lochtülle und spritzt sie dann auf die Hälfte eurer Macaronsschalen. Setzt die anderen Hälften darauf, fertig.

Falls etwas Creme übrig bleibt, dann könnt ihr sie in ein Schraubglas füllen. Gut verschlossen hält sie sich etwa 1 Woche im Kühlschrank.