Die Einschulung: Der aufregende erste Schultag

Die Grundschule ist die erste Stufe der Bildung, und gerade deshalb ist unverständlich, warum die Bundesländer kein einheitliches Bildungssystem haben. Schon nach diesen Jahren kristallisieren sich die Stärken und Schwächen des Kindes heraus, die je nach Bundesland anders gefördert werden.

Die Einschulung: Der aufregende erste Schultag

Die Einschulung des Kindes ist der erste Schritt in die Welt der Erwachsenen. Der Weg zur Bildung beginnt mit einer großen Feier. Die Schüler bekommen ihre Schultüte und stehen stolz und erwartungsfroh in der Aula. Die Aufregung ist groß, weil sich von nun an viel im Leben verändern wird.

Die Einführung in den Klassenverband und die Vorstellung der Lehrerin sind an das Programm angestellt. Die Einschulung feiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts des Kindes. Die erste Klasse lehrt die Grundpfeiler wie Schreiben, Lesen und Rechnen. Der erste Schultag ist aber nicht nur für die Kleinen ein aufregender Tag. Die Eltern sind meistens genauso aufgeregt wie ihre Schützlinge. Sie müssen Mut geben und helfen die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Sobald die Klassen aufgeteilt sind, geht es zu der ersten Unterrichtsstunde. Ein buntes Treiben beginnt schon während der Sitzplatzverteilung. Die Lehrerin gibt erste Hilfestellungen und verteilt den Stundenplan und macht die Schüler mit dem Ablauf bekannt. Stolz können die Kinder dann den Eltern ihren Sitzplatz und die ganzen Schulsachen präsentieren.

 

Vorbereitungen

Die Freude darüber, vielleicht alte Freunde aus dem Kindergarten oder der Nachbarschaft wiederzusehen, lässt die Einschulung zu einem weiteren Erlebnis reifen. Für viele Eltern steht aber schon vor dem ersten Schultag einiges an Vorbereitungen an. So gilt es die benötigten Füller und Stifte, Bücher und Hefte sowie Schulranzen und Sportzeug zu kaufen. Damit man dabei nichts vergisst und auch die richtigen Dinge kauft erhält man von der Schule die notwendigen Dinge aufgelistet.

Im Vorfeld muss man beachten, dass viele Schüler der ersten Klasse nicht mit dem Füller, sondern mit dem Bleistift das Schreiben lernen. Heutzutage kauft man das Lernmaterial meistens über die Schule. Einige Eltern werden dann am zweiten Schultag überrascht, wenn sie erfahren, dass sie die Bücher und Hefte einschlagen müssen. Die leidliche Aufgabe kann für eine unbegabte Person zur reinsten Tortour werden. Viele Schreibwarenläden bieten daher den Service an, sich die Bücher einschlagen zu lassen. Das kostet zwar Geld, erspart einem aber den feierabendlichen Frust.

 

Grundschule: Der Einstieg in den „Ernst des Lebens“

Wenn die eigenen Kinder in die Grundschule gehen, ist das ein großer Schritt für die Kinder, aber auch für die Eltern. Die Kinder fangen langsam an selbstständig zu werden und sind nicht mehr die Kleinen von damals.

Die Grundschule ist die erste Stufe der Bildung, und gerade deshalb ist unverständlich, warum die Bundesländer kein einheitliches Bildungssystem haben. Schon nach diesen Jahren kristallisieren sich die Stärken und Schwächen des Kindes heraus, die je nach Bundesland anders gefördert werden.

Außer in Berlin und Brandenburg gehen Kinder bis zur vierten Klasse in die Grundschule und besuchen dann eine weiterführende Schule. In den anderen beiden Bundesländer gehen die Schüler erst nach der sechsten Klasse auf Gymnasium und Co, insofern sie keine Leistungsprofilklassen besuchen.

 

Angebot der Grundschulen

Das Einschulungsalter wird an einem Stichtag festgesetzt, der in jedem Bundesland, wie zu erwarten, anders ist. Das Datum befindet sich zwischen dem 30. Juni und dem 30. September. In der Grundschule haben die Kinder meist nur bis 13 Uhr Unterricht und können zusätzliche Arbeitsgemeinschaften wie Sport oder Singen besuchen.

In einigen Bundesländern gibt es sogar das jahrgangsübergreifende Lernen, bei dem zwei Jahrgänge gemeinsam Unterricht haben, wobei das Wiederholen oder Überspringen einer Klasse in diesem Rahmen besonders gefördert wird.

In der Grundschule hat man in der Regel Schulfächer wie Deutsch (Lesen und Schreiben), Mathematik, Sport, Musik, Kunst, Geschichte, Erdkunde bzw. Heimatkunde, Englisch sowie Verkehrserziehung mit Fahrradprüfung in der 4. Klasse.
Die Fächer variieren teilweise je nach Land und vor allem auch Schule.

An manchen Grundschulen wird sogar noch eine dritte Fremdsprache gelehrt. In den neuen Bundesländern vor allem gab oder gibt es nebenbei noch die Fächer Schulgarten und Werken oder Handarbeit.