Omas Tipps & Tricks um Lebensmittel länger frisch zu halten

Omas Tipps & Tricks um Lebensmittel länger frisch zu halten

Omas Tipps & Tricks um Lebensmittel länger frisch zu halten

Wer kennt es nicht: Bei Oma sah alles so einfach aus. Sie wusste genau, mit welchen Tricks sie Kartoffeln lagern musste, damit diese wochenlang im Keller lagern, ohne schlecht zu werden. Und bei uns halten sie nicht einmal eine Woche. Mit welchen Tipps und Tricks sie Lebensmittel länger frisch halten können, zeigt Ihnen dieser Ratgeber.

Häufig landen Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Daran sind das Mindesthaltbarkeitsdatum und mangelndes Wissen nicht unschuldig.

 

Was sagt das Mindesthaltbarkeitsdatum aus?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird von den Herstellern selbst festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt muss sich der Hersteller rechtlich für den Inhalt verantworten.

Daher sollte ein Produkt bis zum Erreichen des Mindeshaltbarkeitsdatums (MHD) in sehr gutem Zustand sein, also seinen vollen Geschmack, seine Farbe und seine Konsistenz behalten. Voraussetzung ist natürlich, dass die Produkte sachgemäß aufbewahrt werden und die Verpackung intakt ist.

Grundsätzlich begünstigen Sauerstoff und Wasserverdunstung das schnelle Verderben von Speisen, die frisch gekauft werden. Daher sind stapelbare Behälter mit Deckel grundsätzlich eine gute Möglichkeit zum Aufbewahren der Lebensmittel.

Dennoch gibt es ein paar einfache Dinge, die bei alltäglichen Lebensmitteln häufig falsch gemacht werden und mit einfachen Tricks vermieden werden können.

 

Ratgeber für den Kühlschrank

Achten Sie beim Einräumen des Kühlschranks grundsätzlich auf die verschiedenen Zonen. Am kältesten ist es auf der untersten Glasplatte. Für Ost und Gemüse gibt es häufig ein spezielles Fach, das die Temperaturempfindlichkeit der Lebensmittel berücksichtigt.

Dennoch vertragen einige Sorten das Klima im Kühlschrank nicht, da sie beispielsweise an Geschmack verlieren. Zudem sollte der Kühlschrank nicht zu voll sein, da die Luft sonst nicht mehr zirkulieren kann und zu warm wird.

 

Gurken

Gurken können bei unter zehn Grad Celsius schneller verkommen. Gurken sollten SIe daher nicht im Kühlschrank aufbewahren. Außerdem reagieren sie sehr sensibel auf Ethylen, ein Gas, das Pflanzen, wie beispielsweise Tomaten, bei der Reifung freisetzen.

 

Knoblauch und Zwiebeln

Ebenfalls sollten Sie Knoblauch und Zwiebeln nicht im Kühlschrank lagern, da sie einen kühlen, trockenen sowie luftzirkulierenden Raum benötigen. Ein geeigneter Ort wäre hierfür der Keller, damit die Lebensmittel länger frisch bleiben.

 

Salat

Die Tricks, damit Salat länger frisch und knackig bleibt, bestehen in erster Linie in Küchenpapier. Wickeln Sie das Gemüse in das Papier, da es überflüssige Flüssigkeit aufsaugt und ein Verwelken verhindert.

 

Brot

Kaufen Sie Brot immer als Laib und nicht in Scheiben geschnitten. Für die Aufbewahrung eignet sich ein Brotkasten oder eine Brotbox, damit das Brot lange frisch bleibt. Die Feuchtigkeit verbleibt dadurch im Gefäß und wird nicht an die trockenere Raumluft abgegeben. Mit Hilfe einer Brotschneidemaschine können Sie so täglich frische Scheiben abschneiden.

Tipp vom Ratgeber: Toast lässt sich sehr gut im Gefrierfach aufbewahren und je nach Bedarf direkt toasten.

 

Bananen

Wer kennt das Problem nicht: Bananen werden schön gelb gekauft und sind nach kürzester Zeit braun. Doch der Reifeprozess lässt sich mit Frischhaltefolie und Tesafilm etwas hinauszögern.

Wickeln Sie die Frischhaltefolie um den Strunk und verschließen Sie das Ende mit Tesafilm. So wird der Ausstoß des Ethylen-Gases, das den Reifeprozess beschleunigt, reduziert und die Bananen werden nicht so schnell braun.

 

Avocados

Halbieren Sie die Avocado und beträufeln Sie diese mit Olivenöl oder Zitronensaft. So können Sie die nicht verwendete Avocado in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren, ohne dass das Fruchtfleisch oxidiert und damit braun wird.

 

Honig

Honig können Sie sehr gut bei Raumtemperatur lagern. Im Kühlschrank hingegen kristallisiert er und wird unappetitlich.

 

Kartoffeln

Kartoffeln lagern Sie am besten im Dunkeln bei 4 bis 12 Grad Celsius in einer Kiste, die mit Papier ausgelegt wird. Sie sollte gut belüftet sein und nicht in der Nähe von Früchten stehen, die Ethylen absondern.

Dazu gehören besonders Bananen, Pflaumen, Pfirsiche und Äpfel. Letztere sollen laut Ratgeber in einem Test dennoch für eine bessere Haltbarkeit der Kartoffeln gesorgt haben.

Doch nicht nur die richtige Lagerung sorgt für eine längere Haltbarkeit der Lebensmittel, es gibt auch noch weitere Tricks, auf die Omas zurückgegriffen haben. Dazu zählt insbesondere das Einmachen.

Für die Konservierung in Essig eignen sich sehr gut Gurken, grüne Bohnen oder Pepperoni.

Die Lebensmittel werden dadurch nicht nur länger haltbar gemacht, sondern erhalten gleichzeitig einen neuen Geschmack.