Stand up Paddling als Familie

Stand up Paddling als Familie

Stand up Paddling als Familie

Stand up Paddling ist ein toller Spaß für die ganze Familie. Im Stehen lassen sich die Ufer von Seen und Flüssen oder auch Meeresbuchten und Lagunen erkunden. Du benötigst nur ein passendes Stand up Paddle Board und natürlich zwei Paddel und schon kann es stehend auf das Gewässer Deiner Wahl gehen.

Mit der kompletten Familie dabei kann das Stand up Paddling als gemeinsame Freizeitaktivität genutzt werden, die wundervolle Erinnerungen schafft und die Bande stärkt. Die dazu erforderlichen Stand up Paddle Boards lassen sich mittlerweile an fast jedem größeren Gewässer mieten.

Wer regelmäßig durch Seen, Wasserstraßen und Buchten paddeln will, sollte sich ein Board zulegen. Welches Stand up Paddle Board der richtige Begleiter auf dem Wasser ist, hängt von Deinem Körperbau und Deinen Bedürfnissen ab. Es gibt zahlreiche SUP Board Test im Internet, aber wir möchten euch viele Fragen im Vorfeld beantworten.

 

Welches SUP für die Familie?

Da es beim Stand Up Paddling verschiedene Disziplinen gibt, sind dementsprechend viele Boards auf dem Markt. Neben vielseitigen Allround Boards existieren diverse Modelle für lange Touren, für die Welle, für Racer und für SUP-Yoga. Dabei kann zwischen einem Hardboard und einem aufblasbaren Board gewählt werden. Hochwertige, mit Luft zu befüllende Paddelunterlagen stehen der harten Variante in Sachen Festigkeit in nichts nach.

Zudem besitzen sie den Vorteil, dass sie leicht zu transportieren sind, da das Aufblasen der Boards direkt am Gewässer erfolgt. Als Einsteiger brauchen Du und Deine Familie nicht gleich eine Komplettausstattung zu erwerben. Gute Boards sind kostspielig. 500 Euro und mehr verlangen Händler für ausgezeichnete Qualität. Bei einer großen Bande kommt da einiges zusammen.

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Es ist sinnvoll, mit einem Allround Board zu beginnen und herauszufinden, ob das Stand Up Paddling auch jedem Mitglied der Familie gefällt. Können Du und Deine Liebsten nicht genug vom Wasserspaß im Stehen bekommen, lässt sich zu jeder Zeit ein passenden Board nachkaufen.

 

Welches SUP für Einsteiger?

Als Unerfahrener ist ein nicht zu großes, aufblasbares Allround Board zu empfehlen. Die Boards besitzen eine Länge von mindestens zwei bis drei Metern, deshalb lassen sich Hardboards mit dem Auto nur schwer transportieren.

Die aufblasbare Variante kann überall verstaut werden. Ein sogenanntes inflatable Board ist außerdem weniger anfällig für Kratzer. Das Allround Board ist für den Anfang ideal. Du kannst damit sowohl kurze als auch längere Strecken zurücklegen und jedes relativ ruhige Gewässer erkunden.

Ein Allround Board ist der perfekte Begleiter für den Urlaub am Mittelmeer, denn kleine Wellen stellen für das Brett keine Herausforderung dar. Kinder können zu zweit oder alleine auf große Paddeltour gehen. Wenn mehrere Familienmitglieder auf dem Brett Platz finden sollen, ist ein nicht zu kleines Board zu kaufen.

 

Auf was muss ich beim SUP-Kauf achten?

SUPs gibt es in zahlreichen Ausführungen. In erster Linie musst Du entscheiden, ob Du ein festes oder ein aufblasbares Board kaufen möchtest. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Für Beginner ist ein inflatable Brett vollkommen ausreichend.

Hardsboards sind aus Carbon, Holz, Polyethylen, Epoxid und anderen Materialien gefertigt und teurer in der Anschaffung. Lagerung und Transport sind aufwendiger als bei aufblasbaren Paddelbrettern. Dafür können sie bessere Fahreigenschaften aufweisen. Die Maße des SUPs hat großen Einfluss auf die Stabilität und die Fahreigenschaften beim Stehpaddeln. Die Breite des Boards bestimmt dessen Stabilität. Je breiter ein SUP ist, desto sicherer ist der Stand, allerdings steigt mit zunehmender Breite auch der Wasserwiderstand.

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Kürzere Bretter werden gern fürs Wellenreiten genutzt und sind besser geeignet für schnelle Wendungen. Lange Boards sind im Wasser schneller unterwegs und bieten Platz für mehrere Mitglieder der Familie. Die Dicke des SUPs ist ebenso zu beachten. 15 Zentimeter sind optimal.

 

Wie lange dauert es, ein SUP aufzublasen?

Die benötigte Zeit hängt von der Art der Pumpe und der Größe des Boards ab. Mit einer elektrische Pumpe ist das Board schnell und ohne Anstrengung aufgepumpt. Wenn Du eine Handpumpe benutzt, dauert es ebenfalls zwischen vier und acht Minuten, bis das Board vollständig aufgeblasen ist.

 

Welche Weste passt zum Stand up Paddling?

Als Schwimmhilfe reicht eine Weste, die 8 Newton pro 10 Kilogramm Körpergewicht trägt. Die Weste sollte nicht mehr als ein Kilo wiegen und genügend Bewegungsfreiheit bieten. Viele Schnüre und Gurte stören beim Paddeln. Modelle, bei denen sich alles Herunterhängende festmachen lässt, sind zu bevorzugen. Zusätzlich ist eine Leash empfehlenswert. Diese verbindet den Fuß des Paddlers mit dem Board. So bleibt dein Board immer in deiner Nähe falls du mal ins Wasser fallen solltest. Ein großes Plus an Sicherheit

 

Welches SUP für welche Größe?

Große Personen sind mit einem Brett von drei Metern Länge gut bedient. Das Gewicht des Paddlers ist entscheidender bei der Frage, ob das Board passt, deshalb solltest Du das Brett entsprechend Deiner Körperpfunde erwerben.

 

Welches SUP bei welchem Gewicht?

Je mehr Kilos auf die Waage gebracht werden, desto höher sollte das Volumen des Boards für das Stand up Paddling sein. Für Kinder gibt es speziell designte Bretter, die auf die körperlichen Eigenschaften der Kleinen angepasst sind.

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Paddler mit einem Gewicht zwischen 55 und 80 Kilo sollten ein Brett mit einem Volumen von etwa 170 Litern, einer Länge von 320 bis 335 Zentimetern und einer Breite zwischen 70 und 75 Zentimetern wählen. Wer mehr wiegt, sollte größere Varianten kaufen.

 

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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