Tipps zum Kauf von Reboarder Kindersitzen

Tipps zum Kauf von Reboarder Kindersitzen

Tipps zum Kauf von Reboarder Kindersitzen

Wenn der Nachwuchs endlich da ist, dann stehen viele verschiedene Entscheidungen an. Viele sind letztlich nur eine Geschmackssache, bei anderen wieder rum geht es um die Sicherheit Ihres Babys. Eine von diesen ist jene, nach dem Kindersitz für das Auto. Dabei müssen verschiedene Aspekte beachtet werden und letztlich muss sich entschieden werden, ob es ein normaler Kindersitz oder ein Reboarder werden soll.

 

Vorteile des Reboarders

Bei diesen Modellen sitzt das Kind in dem Kindersitz mit dem Rücken zur Frontscheibe. Dies hat den Vorteil, dass bei einem Frontalcrash der Nachwuchs wesentlich besser geschützt ist. Dies liegt daran, dass bei einem Unfall an der Frontseite, dass Kind durch diese Position in den Sitz gedrückt wird und die einwirkende Kräfte sich somit besser verteilt können (Quelle: https://www.eltern-aktuell.de/bester-reboarder-test-vergleich/).

In anderen, nach vorne gerichteten Sitzen, drohen bei diesen Unfällen erheblich schlimmere Verletzungen, da der Kopf des Kindes, im Vergleich zum Körper, recht schwer ist und daher bei einem Unfall stark nach Vorne gedrückt werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Wirbelsäule stark beansprucht werden kann, weil die Muskulatur bei kleinen Kindern im Nacken noch recht schwach ist.

  • Starker Schutz vor Frontaufprällen
  • Bessere Kraftverteilung

Die Auswahl ist groß, es kommen immer mehr Hersteller mit Reboarder-Kindersitzen auf den Markt. Daher gilt es vieles zu beachten und die richtige Wahl zu treffen. Am besten eignet sich hierfür immer ein Vergleich der verschiedenen Top-Modelle direkt beim Fachhändler. Mit dieser Vorgehensweise werden Sie auf jeden Fall den passenden Sitz finden.

 

Die Nachteile des Reboarders

Wenn das Kind schon etwas größer ist, dann kann ein Kindersitz dieser Art jedoch auch unangenehm sein. Beispielsweise fehl dann eventuell der Platz für die Beine und diese drücken gegen die Lehne des Rücksitzes Manchen Kindern wird auch beim rückwärts Fahren schnell übel, dann sollte nicht zu lange mit einem Reboarder gefahren werden. Letztlich kann ein Reboarder auch zu Nachteilen des Vorsitz-Nutzers führen.

Denn ein Reboarder ist oft nicht gerade klein und da kann es vorne, besonders bei Kleinwagen, schon einmal eng werden. Wichtig ist es bei diesem Modell auch noch zu beachten, dass der Sitz fest sitzt. Denn ein nicht fest sitzender Sitz ist immer die schlechtere Wahl. Besonders wenn das Festmachen sehr kompliziert ist, bringt dies auch die Gefahr, selbst einen Fehler zu machen. Aus diesem Grund sollten Sie einen Sitz wählen, welcher fest sitzt und einfach zu befestigen ist.

  • Kann zu Übelkeit führen.
  • Weniger Platz für die Beine.
  • Manche Modelle sind kompliziert.
  • Benötigen viel Raum.

 

Bis wann sind Reboarder sinnvoll

Gerade am Anfang sind diese Kindersitze absolut zu empfehlen. Sie bieten den höchsten Schutz für die meisten Unfälle und sind daher einfach die bessere Wahl. Zumindest dann, wenn der Nachwuchs noch sehr klein ist.

Erst ab einem Alter von zwei Jahren werden die Vorteile zu einem normalen Kindersitz immer geringer. Neuere Ergebnisse lassen sogar darauf schließen, dass es bis zum Alter von 4 Jahren Sinn macht Rückwärts zu sitzen (Quelle: https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/fahrsicherheit-kinder-bis-vier-jahre-sollten-rueckwaerts-sitzen-1436333.html). Dies ist auch ungefähr die Zeit, wenn es in der Regel mit den Beinen am Sitz langsam eng wird. Daher ist jetzt auf jeden Fall die Zeit, zu einem normalen Kindersitz zu wechseln.

 

Reboarder sind leider wesentlich teurer

Im Gegensatz zu einem normalen Kindersitz müssen Sie für einen Reboarder schon ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Ein guter normaler Kindersitz gibt es ab ca. 150 €, bei einem Reboarder hingegen können Sie schon eher mit 300 € bis 600 € rechnen. Die Ausgabe lohnt sich für die Sicherheit letztlich auf jeden Fall, die Entscheidung, ob Sie diesen Extra-Schutz für Ihren Nachwuchs möchten, liegt natürlich in Ihrer Hand.

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