Laptop und gut ist? Ein Digital Experte verrät, was es mit dem “Online Lernen” auf sich hat.

Eine Roadmap für das digitale Lernen

Eine Roadmap für das digitale Lernen

(Advertorial / Werbung) Die Schule geht wieder los, doch das Thema Homeschooling ist noch lange nicht vorbei.Jederzeit kann es zurück ins Lernen in den eigenen vier Wänden gehen. Erste Schulschließungen haben bereits stattgefunden. Noch immer sind die Schulen nicht gewappnet auf das Homeschooling, Eltern nach wie vor überfordert. Die Digitalisierung verläuft schleppend. An vielen Schulen werden zwar Laptops verteilt aber damit ist es noch nicht getan. Es sind noch viele Fragen offen. Was passiert eigentlich bei einem erneuten Lockdown? Besonders die Eltern wurden im letzten Schuljahr alleine gelassen und über Nacht zur ungewollten Lehrkraft ihres Kindes.

Damit Sie im neuen Schuljahr bestens gewappnet sind, haben wir mit dem Digital Experten und Gründer von sofatutor Stephan Bayer über digitales Lernen gesprochen. Er ist in stetigem Austausch mit Eltern und Lehrern und kennt die Probleme, die der Mix aus Homeschooling und Präsenzunterricht mit sich bringt, genau. Also, wie funktioniert eigentlich ein erfolgreiches Homeschooling Konzept und was ist dabei zu beachten? Bevor Sie überhaupt mit dem Homeschooling starten, müssen Sie erst einmal das Fundament dafür vorbereiten.

 

Zweck des Lernens vermitteln :

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind vermitteln, wie und vor allem warum es jetzt von zu Hause lernen sollte. Erklären Sie, dass es trotz Schulausfall wichtig ist, dass das Lernen nicht ganz auf der Strecke bleibt. Betonen Sie auch, dass Sie ihr Kind dabei unterstützen werden.

 

Passende Lernumgebung schaffen

Damit Ihr Kind konzentriert und mit Spaß lernen kann, sollten Sie gemeinsam einen Ort zum Arbeiten einrichten. Ob im Kinderzimmer, in der Küche oder am Esstisch im Wohnzimmer, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass sich Ihr Kind wohlfühlt und dass eine ruhige und aufgeräumte Arbeitsumgebung herrscht.

 

Überblick verschaffen, Lernplan erstellen:

Sie sind von Beruf kein Lehrer? Das müssen Sie auch nicht! Damit der Unterricht zu Hause klappt, brauchen Sie vor allem Struktur. Den Lernplan erstellt in der Regel die Schule. Definieren Sie mit Ihrem Kind Lernphasen und setzen Sie Tages- und Wochenziele fest. Wenn es feste Aufgaben und Zeiträume für den Unterricht gibt, stellen sich auch schneller Erfolgserlebnisse bei ihrem Kind ein. Glückwunsch! Wenn Sie die oberen Punkte erledigt haben, sind Sie schon einen großen Schritt weiter. Nun geht es an die Details.

 

Digitales Lernen, aber wie?

Zum Homeschooling gehört digitales Lernen. Bücher und Arbeitsblätter reichen Ihrem Kind oft nicht aus, um den Schulstoff ohne die Situation im Klassenzimmer zu verstehen. Wenn Probleme bei den Hausaufgaben aufkommen, können Videos zu den einzelnen Fächern weiterhelfen. Der Lernstoff wird verständlich erklärt und so macht Ihrem Kind das Zuhören und Mitmachen häufig mehr Spaß. Online Lernplattformen wie sofatutor orientieren sich am Lehrplan und der Unterrichtsstoff wird von Bildungsexperten und vermittelt. Informieren Sie sich deshalb über die einzelnen Hilfsprogramme und integrieren Sie diese in den Lernplan.

 

Wie lange soll mein Kind am Stück lernen?

Eine geregelte Tagesstruktur ist wichtig, um ihr Kind nicht zu überfordern. Das Lernen zuhause und vor dem Laptop strengt an und ist intensiver als in der Schulklasse. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig fünfminütige Lernpausen zu setzen, in denen der Arbeitsplatz verlassen wird. Und wann muss man Lernpausen setzen? Hier finden Sie eine Übersicht über Alter und mögliche Konzentrationsdauer.

 

Im Austausch mit den Lehrern bleiben

Auch wenn die Schule geschlossen ist, sollten Lehrer die ersten Ansprechpartner rund um Unterrichtsfragen sein. Damit auch Homeschooling reibungslos verläuft, ist es notwendig, dass Sie mit der Schule in regem Austausch stehen. Nur so können Sie erfahren, welche Aufgaben Ihr Kind in den Fächern zu erledigen hat und wo es besonders Unterstützung braucht. Lehrer können außerdem häufig wertvolle Tipps geben und weitere Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen.

 

Kontakt zu Mitschülern

Vielen Kindern fehlt die Klassengemeinschaft. Um den Zusammenhalt auch zu Hause aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass Ihr Kind in Kontakt mit den anderen Schülern,steht. So bekommt Ihr Kind vermittelt, dass die Schule weiterhin stattfindet. Wenn es sieht, dass auch andere Kinder lernen, fördert dies die eigene Motivation. Über Videochats und Telefon kann sich mit Mitschülern ausgetauscht werden. Viele Lernplattformen bieten dazu auch Chats an. So lassen sich Fragen zum Lernstoff leichter beantworten und die eigene Motivation stärken.

 

Zum Abschluss etwas Freizeit

Nach einem Homeschooling Tag ist es wichtig auch ein Ende zu finden. Das heißt, dass der Arbeitsplatz aufgeräumt und verlassen wird und das Thema Schule auch mal Pause hat. Zum Ausgleich ist Bewegung empfehlenswert, wenn möglich verlassen Sie die Wohnung und unternehmen Sie etwas.