Familienküche: Kochen wie die Profis – aber sicher

Familienküche: Kochen wie die Profis - aber sicher

Familienküche: Kochen wie die Profis – aber sicher

Kochen macht Spaß. Vor allem mit Kindern kann es zum echten Abenteuer werden. Kinder wollen mit helfen. Egal ob es um das Kochen, Einkaufen oder Putzen geht. Nutze am besten diese Phase aus und verbringe viel Zeit mit deinem Kind. Gerade beim Kochen mit Kindern können schnell schwere Unfälle passieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, darauf zu achten, dass alles sicher ist.

 

Tipps, um Unfälle in der Küche zu vermeiden

  • Nur Kinder ab drei Jahren in der Küche mit helfen lassen
  • Gerichte auswählen, die dem Kind schmecken
  • Eigener Tisch mit sicherem Stuhl oder Hocker für das Kind
  • Immer dabei bleiben und beobachten
  • Regeln aufstellen aber die Kinder nicht hetzen
  • Hygieneregeln nahe legen
  • So wenig wie möglich Kritik ausüben
  • Lange Haare zusammen binden
  • Direkt eingreifen, wenn es gefährlich wird
  • Beim Schneiden immer auf einem sicheren Stuhl sitzen und eine geeignete Unterlage verwenden.
  • Fuchteln mit einem Messer sofort unterbinden.
  • Anfangs nur Plastik- oder Buttermesser zum Schneiden verwenden und dem Kind erklären, dass es vom Körper weg schneiden soll.
  • Anfangs nur Bananen und Paprika schneiden lassen.
  • Geübte Kinder ab 6 Jahren können auch mal alleine gelassen werden. Kinder unter 6 Jahren immer beobachten, da sie sich leicht ablenken lassen.
  • Keine heißen Töpfe und Pfannen in die Hand geben.
  • Den Kindern durch Beobachten des kochenden Wassers beibringen, was “Vorsicht, heiß” bedeutet.
  • Griffe von Pfannen und Töpfen immer in Richtung Wand oder Ablage drehen.

Sicheres Kochen mit Kindern dank Induktionsherd

Ein Induktionsherd spart Strom, bringt das Essen schnell zum Kochen und ist zudem sicher. Kinder wollen beim Kochen oft alles fühlen und anfassen. Bei heißen Herdplatten ist das sehr gefährlich und kann starke wie auch schmerzhafte Verbrennungen verursachen.

Mit einem Induktionskochfeld wird diese Gefahr eliminiert. Durch Magnetfelder wird nur dort Hitze erzeugt, wo der Topf sich gerade befindet. Die Kochzone selbst bleibt kühl. Bei einem herkömmlichen Kochfeld entstehen Temperaturen zwischen 90 und 120 Grad, bei einem Induktions­koch­feld lediglich zwischen 45 und 60 Grad. Auch das Abkühlen erfolgt bei einem Induktionsherd viel schneller als bei einer herkömmlichen Herdplatte.

Um das Kochen mit Kindern sicherzumachen, hat also ein Induktionsherd gute Eigenschaften. Wenn du noch mehr auf Nummer Sicher gehen möchtest, dann koche nur auf den hinteren Platten und bedecke den Herd mit einem Schutzgitter. Dadurch können die Kinder das Kochgeschirr nicht von der Kochstelle ziehen.

 

Kann man alle Töpfe und Pfannen auf einem Induktionsherd benutzen?

Nicht jedes Kochgeschirr ist für einen Induktionsherd geeignet. Das Kochfeld funktioniert nur mit Töpfen und Pfannen, welche Böden aus ferromagnetischem Material besitzen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine aktuellen Töpfe und Pfannen für den Induktionsherd geeignet sind, halte einfach einen Magnet an den Boden. Sofern der Magnet vom Boden angezogen wird, ist das Kochgeschirr für den Induktionsherd anwendbar. Du kannst auch etwas Wasser in den Topf oder die Pfanne geben und auf die Platte stellen. Wenn das Display zu blinken beginnt, darf der Topf oder die Pfanne nicht auf dem Induktionsherd verwendet werden.

 

Wie erkenne ich, ob ein Topf für Induktion geeignet ist?

Induktionstöpfe haben einen speziellen Topfboden. Die Töpfe sind aus den Materialien Stahlemaille oder Gusseisen gemacht und der Boden hat einen magnetischen Kern. Nicht für den Induktionsherd geeignet sind Töpfe, die aus Aluguss, Edelstahl und Kupfer bestehen. Einige wenige Edelstahl-Töpfe haben jedoch mittlerweile einen ferromagnetischem Boden.

 

Ist ein Edelstahl-Topf für Induktion geeignet?

Grundsätzlich sind Edelstahl-Töpfe nicht für den Induktionsherd geeignet. Es sind lediglich magnetische Metalle anwendbar. Es ist jedoch möglich, dass der Boden des Edelstahl-Topfes dennoch einen Magneten anzieht. In diesem Fall darf der Topf auf den Induktionsherd gestellt werden.

Wenn dein Edelstahl-Topf nicht magnetisch ist, kannst du dir Stahlplatten dazu kaufen. Diese Stahlplatten werden dann unter den nicht geeigneten Topf gelegt und simulieren dem Herd einen geeigneten Topf. Durch dieses Verfahren wird jedoch mehr Strom benötigt und ein großer Vorteil der Induktionskochfelder geht verloren.

Solltest du das falsche Kochgeschirr auf den Induktionsherd stellen, kann dennoch nichts passieren. Der Herd zeigt durch Blinken oder Piepsen an, dass sich kein passendes Kochgeschirr darauf befindet und schaltet sich nach kurzer Zeit von alleine wieder ab.