Sich in der Prüfung wohlfühlen, statt Ängste zu erleiden

Sich in der Prüfung wohlfühlen statt Ängste zu erleiden

Sich in der Prüfung wohlfühlen, statt Ängste zu erleiden

Vermutlich gelangten Sie aufgrund einer bevorstehenden Prüfung und der damit in Verbindung stehenden Angst zu diesem Artikel. Doch keine Angst! Ihre Furcht ist nicht besonders. Viele Studierende leiden darunter, obgleich sie selten darüber reden. Immerhin ist die Prüfung für Sie ein Wegweiser, ein elementarer Schritt in die Zukunft, die Grundlage, Ihre Basis für die berufliche Zukunft. Da kann es einem schon schnell angst und bang werden. Wie Sie den inneren Stress reduzieren und somit entspannt zu besseren Ergebnissen kommen, erfahren Sie hier.

 

Frühzeitig mit dem Lernen beginnen

Wenn Sie sich erst kurz vor dem Auslaufen Ihrer Endphase auf die Prüfung vorbereiten, erhöht das Ihren inneren Druck. Das ist erwiesen. Bedenken Sie Ihre Leistungsaufnahme innerhalb einer längeren und kontinuierlichen Lernphase und vergleichen Sie diese mit einem überstürzten und unter Zeitdruck stehenden Lerneifer. Überhastetes Lernen setzt bereits während der Vorphase Stresshormone frei. Weil Sie in kurzer Zeit nur das Wesentliche lernen können und die Details auslassen müssen, erhöht sich der Stresspegel weiterhin.

Hier geht es um Qualität und nicht um Quantität! Umso mehr Zeit Studierende einplanen, desto sicherer gehen Sie als Student in die Prüfung. Ergo: Die Angst vorm Scheitern verringert sich immens. Auch Schlafstörungen sind selten und kommen allenfalls in der Vornacht der Prüfung vor. Trainieren und üben Sie den Lernstoff immer wieder. So schaffen Sie einen gesunden Umgang mit der Prüfungssituation. Sicherlich kommt es auch dann zur Nervosität. Doch diese ist dann nicht mehr auf die Lücken im eingeprägten Lernstoff zurückzuführen.

 

Sich auf bereits bewältigte Herausforderungen im Leben konzentrieren

Studierende sehen in der Prüfung häufig den ultimativen Wahnsinn. Dabei gab es bereits andere Situationen, in denen sie sich mit Ängsten und der Angst vorm Scheitern konfrontiert sahen. Erinnern Sie sich an Ihr bestandenes Abitur zurück. Dieses stellte weit mehr Anforderungen an Sie als Ihre Universitätsprüfung. Warum? Weil Sie zunächst jünger waren und im Abitur bis zu acht Fächer für das Bestehen der Prüfung relevant sind.

Sie haben es geschafft! Ihr Mut gab Ihnen also schon einmal in Ihrer Vergangenheit Recht und das war mit Sicherheit nicht das einzige Mal und es wird in Ihrem Leben noch viele weitere solcher Situationen geben. Alles, was Sie tun müssen, ist, die Situation so anzunehmen wie sie ist. Konzentrieren Sie sich auf bereits Geschafftes. Rufen Sie sich andere schwierige Situationen ins Gedächtnis, die Ihren Umgang mit der Angst vorm Scheitern geschmälert haben.

 

Über die Angst reden und sie kollektiv überwinden

Ihre Angst im stillen Kämmerlein Ihrer Seele ist zwar sehr behütet. Doch Wohlfühlen sieht anders aus. Wenn Sie mit anderen Menschen über Ihre Prüfungsangst reden, werden Sie recht schnell Verbesserungen feststellen. Schließlich kennt jeder Mensch den Umgang mit der Prüfungsangst und kann dann seiner Erfahrung entsprechend Tipps geben. Dabei erhalten Sie womöglich völlig neue Einblicke in das Thema Angst. Bereits diese Kenntnisse können die Angst nehmen und die Willenskraft verstärken.

Reden Sie ruhig mit mehreren Personen. Ob Kommilitonen, Eltern oder Freunde – Jeder kann zu dieser Materie seine Meinung beitragen und Ihren Horizont vergrößern. Sehen sich Kommilitonen ebenso mit enormer Angst konfrontiert? Dann simulieren Sie in der Gruppe Ihre bevorstehende Prüfung. Üben Sie sich in Selbstbeobachtung und spiegeln Sie sich in den Reaktionen der anderen Beteiligten. Gemeinsam sind Sie stark und ein solches Projekt ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Vielleicht hilft es Ihnen auch zu schreiben. Schreiben Sie sich Ihre Ängste von der Seele und sehen Sie sich Ihre Worte von der rationalen Seite an. Ist bei der Prüfung tatsächlich eine Gefahr gegeben? Nein! Sie können allenfalls durchfallen. Dann schreiben Sie die Prüfung erneut. Keine misslungene Arbeit oder Prüfung ist ein Zeichen von Schwäche.

 

Drücken Sie sich nicht vor der Prüfung

In extremen Angst- und Paniksituationen entscheidet Kampf oder Flucht über den Ausgang der subjektiv schrecklichen Situation. Fliehen Sie nicht! Gehen Sie mitten in die Angst! Nur so lässt sie sich überwinden. Die Tendenz zum Kampf entscheidet über den Fortgang Ihres Lebens. Menschen, die schwierige Situationen vermeiden, kommen keinen Schritt voran. Sie gehen häufig sogar zurück und verschließen sich nach einer Weile vor sich und der Außenwelt.

Entscheiden Sie sich für einen gesünderen Umgang mit dem Thema Angst. Die Universität und Ihre Professoren können Ihnen ebenso helfen. Klären Sie sie auf und holen Sie sich einen Rat zu geeigneten Strategien der Bewältigung Ihrer Ängste. Wer sich im Vermeiden übt, entscheidet sich für das Scheitern. Das dürfen Sie nicht vergessen! Nach einer Überwindungsphase merken Sie deutliche Veränderungen in Ihrem Inneren. Die positiven Gefühle verstärken sich und wirken auf Ihre gesamte weitere Entwicklung ein. Solche Situationen sind bald keine Herausforderung mehr. Vielleicht ist es sogar möglich, dass Sie sich fortan relativ wohlfühlen.

 

Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Eine kleine ‘Statt-Liste’ soll Ihnen als Unterstützung dienen:

  • sehen statt mit geschlossenen Augen durch das Leben gehen
  • testen statt verweigern
  • konfrontieren statt stagnieren
  • sich einlassen statt sich auszulassen
  • das Positive in der Angst statt das ‘Monster’ dahinter zu sehen
  • das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, statt umher zu irren

 

Wenn eine Therapie notwendig wird

Das viele Üben und Trainieren – Alle Strategien führen zu nichts und Ihre Ängste verschlimmern sich? Dann könnte Ihnen eine Beruhigungsphase zum Wohlfühlen helfen:

  • Trainieren Sie Ihren Geist auf eine gute Atmung, üben Sie sich in progressiver Muskelentspannung.
  • Stellen Sie Lavendelöle auf, beträufeln Sie Ihr Kissen mit dem beruhigenden ätherischen Öl. Auf diese Weise können Sie sich mit der Kraft der Natur auf Ihren großen Tag vorbereiten und Ihre positive Lebenseinstellung verstärken.

Manchmal helfen auch diese Techniken nicht weiter und Sie leiden dennoch an Schlafstörungen, kämpfen mit Unruhe, scheinen den Lernstoff stetig zu vergessen und vermeiden womöglich sogar die Universität.

In diesem Fall ist eine Therapie sinnvoll. Damit ist nicht zwangsläufig die medikamentöse Therapie gemeint. Es gibt allerdings nicht ‘die Therapie’. Jeder Studierende ist individuell und ebenso variieren die geeigneten Therapien. Hier wird jedoch häufig eine Kombination aus Gesprächs-, Konfrontations- und Verhaltenstherapie offeriert. Sie verringern die Angst vor der Universität und wirken Schlafstörungen entgegen. Der Umgang mit dem Thema wird von der Hürde zu einem klaren Weg.

Wenn Sie auch die Ursachen Ihrer Angst kennen wollen, können wir Ihnen das folgende Buch empfehlen: C. Schuhmacher „ Die Prüfungsangst in der Schule“

https://books.google.de/books?id=zMliCwAAQBAJ&printsec=frontcover&dq=pr%C3%BCfungsangst&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj65MTO3JLTAhUDChoKHSWPDJ4Q6AEIIDAB#v=onepage&q=pr%C3%BCfungsangst&f=false

Das nachstehende Werk ist ebenso interessant „Survivalguide Bachelor: Dein Erfolgscoach fürs ganze Studium“ :

https://books.google.de/books?id=NrAkBAAAQBAJ&pg=PR6&dq=pr%C3%BCfungsangst&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj65MTO3JLTAhUDChoKHSWPDJ4Q6AEIUDAJ#v=onepage&q=pr%C3%BCfungsangst&f=false

 

Das Wohlfühlgefühl durch geliebte Kleidungsstücke steigern

Beim Vorbereiten und der Akribie den Lernstoff nicht zu vergessen, denken die meisten Menschen nicht an das Aussehen am Tag der Prüfung. Es ist jedoch erwiesen, dass die geliebte Kleidung zum inneren Einklang führt und Harmonie ins Innere und Äußere streut. Ziehen Sie sich also nicht auf bestimmte Weise an, um in der Prüfung zu beeindrucken und sich adäquat zu fühlen. Seien Sie “sie selbst” und nicht eine andere Person.

Trinken Sie am Morgen Ihr Lieblingsgetränk. Nehmen Sie eine geliebte Speise zu sich. Tun Sie sich gut, um den Stress zu minimieren und vermeiden Sie das Verrichten unliebsamer Tätigkeiten. Vergessen Sie nicht: Heute stehen Sie im Rampenlicht Ihres Lebens. Der Moment gehört Ihnen. Machen Sie ihn zu einem besonderen Gefühl mit Erinnerungswert. Denken Sie daran: In einem Raum voller Prüflinge sind Sie einer von vielen mit Angst vor der Prüfung und ihrem Ausgang. Daran erinnern sich zahlreiche Studenten nicht.