Schutz für Kinderhaut bei kaltem Wetter – Cremes und Lotionen

Schutz für Kinderhaut bei kaltem Wetter – Cremes und Lotionen

Schutz für Kinderhaut bei kaltem Wetter – Cremes und Lotionen

Dass Kinderhaut fünfmal dünner ist als die Haut von Erwachsenen und insbesondere bei Babys das Unterhautfettgewebe sowie die Talgproduktion noch nicht ausreichend ausgebildet ist und dass diese Umstände dazu führen, dass Kinderhaut bei kaltem Wetter extra geschützt werden muss, dürfte eigentlich Allgemeinwissen sein.

Nicht unbedingt Allgemeinwissen ist aber – obwohl man das schon ahnt – dass nach Aussagen kompetenter Haut- und Kinderärzte hier ganz eindeutig weniger mehr ist. Du brauchst also keine teuren kosmetischen oder Apothekercremes für Dein Kind (außer natürlich bei Allergien oder sonstigen Hautproblemen), sondern kannst beruhigt auf ganz normale Allzweckcremes zurückgreifen, die es in jedem Super- und/oder Drogeriemarkt gibt.

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Auch wenn Du sicherheitshalber in die Apotheke oder noch lieber ins Internet gehst – die Preisspannen sind beträchtlich und reichen von 60 Cent bis 18 Euro pro 100 ml. Egal wo Du einkaufst – achte immer darauf, dass es keine Feuchtigkeitscreme ist, sogenannte Öl-in-Wasser-Emulsion, denn diese Produkte enthalten zu viel Feuchtigkeit für Kinderhaut bei kaltem Wetter und können sogar auf der Haut gefrieren.

Und schau Dir (vor allem bei konventionellen Produkten) die Inhaltsstoffe genau an: Gar nicht geeignet aufgrund der Bildung möglicher krebserregender Verbindungen sind Inhaltsstoffe wie MOAH (aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe), BHT (Butylhydroxytoluol). Weniger gefährlich, aber immer noch nicht besonders empfehlenswert sind Silikone und Urea und der Weichmacher Propylenglykol, die die Haut reizen können.

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Beliebt, aber eigentlich nicht notwendig als Zugabe sind Duftstoffe, weshalb es auch unparfümierte Baby- und Kindercremes gibt. Mitunter meinen Eltern, dann doch gleich lieber zu „Hausmitteln“ wie pflanzliche Speiseöle zu greifen, aber auch diese können sich u. U. negativ auf die Hautbarriere auswirken (https://www.baby-und-familie.de/Gesundheit/So-schuetzen-Sie-Kinderhaut-in-der-Kaelte-101563.html).

Eine geeignete Creme sollte also eher Panthenol, hochreines Paraffin, Wollwachs oder natürliche Öle enthalten. Du kannst Dir ja, wenn Du möchtest, erst einmal die Ergebnisse verschiedener Tests ansehen (https://www.oekotest.de/kinder-familie/Baby-Cremes-im-Test oder https://www.eltern-kind-tipps.de/4727/babycreme-testsieger/). Wirklich beruhigend ist, dass die meisten Cremes als „Sehr gut“ beurteilt werden. Denn das beweist, dass sich die Hersteller um gute, unbedenkliche Cremes bemühen.

Zu der „sehr guten“ zertifizierten Naturkosmetik gehören laut https://www.eltern-kind-tipps.de/4727/babycreme-testsieg z. B. , Martina Gebhardt Calendula Creme, Lillydoo Zarte Pflegecreme, die beide parfümfrei sind, Logona Baby Pflegecreme Ringelblume, Alviana Baby Pflegecreme (Bonano), Boep Babycreme für Knutschebäckchen, Blütezeit Baby Pflegecreme (Edeka+Netto), Alterra Baby Creme (Rossmann), Alverde Baby Pflegecreme (DM), Mamia Baby Pflegecreme Sensitiv (Aldi Süd), Farfalla Baby Rose Zärtliche Pflegecreme.

Von den weiteren Testsiegern findest Du unter www.flaconi.de Weleda Calendula Wind- und Wetterbalsam, ab 5,62 Euro, die Baby Calendula Babygesichtscreme ab 1,95 Euro und die parfümfreie Baby Calendula Pflegecreme Körper & Gesicht ab 2,31 Euro („Sehr gut“) und die ebenso parfümfreie Lavera Baby & Kinder Sensitiv Pflege ab 4,64 Euro („Sehr gut“). Weitere Produkte sind die vegane Baby Pflegecreme in Bioqualität Mabyen Baby Care Pflegecreme, 100 ml 8,95 Euro und Dr. Bronner`s Bio Magic Balm Baby-Mild mit dem NATRUE- und BDHI-Siegel, 60 g zu 9,99 Euro.

Zu den konventionellen Babycremes zählen Hipp Babysanft Pflegecreme Sensitiv, Bübchen Baby Pflege Creme Sensitiv, Sebamed Baby & Kind Pflegecreme mit Panthenol, Bellybutton Baby Streichelzart Pflegecreme, Babylove Pflegecreme Sensitive (DM), Babydream Pflegecreme (Rossmann), Bevola Baby Zartcreme (Kaufland).

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Haut- und Kinderärzte empfehlen, vor dem Rausgehen an die kalte Luft Gesicht und Nacken von Kindern mit einer etwa haselnussgroßen Portion Creme einzureiben. Damit es leichter geht, kannst Du Dir vorher die Hände anwärmen, die Creme darauf leicht verreiben und dann auf der Kinderhaut verteilen. Lotionen gehen auch, sind aber zumindest für den Kälte- und Wetterschutz bei Kindern kaum im Angebot, denn sie haften nicht so gut auf der Haut wie Cremes.

Und was ist, fragst Du, wenn das Kind sich im Winter überwiegend im Warmen aufhält? Auch dann gilt: eincremen, denn die Heizungsluft ist meistens zu trocken und trocknet damit auch empfindliche Kinderhaut schneller aus. Und um mit einer weiteren Empfehlung abzuschließen, die eigentlich auch wieder zum Allgemeinwissen gehört: für eine gesunde Kinderhaut ist nicht nur Schutz von außen wichtig – Kinder müssen auf jeden Fall auch ausreichend trinken!

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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