Wintersport mit Kindern: mit Sicherheit ein freudiges Erlebnis

Wintersport mit Kindern: mit Sicherheit ein freudiges Erlebnis

Wintersport mit Kindern: mit Sicherheit ein freudiges Erlebnis

Mit dem jüngsten Wettertief TRISTAN wurde Deutschland zu Beginn des Februars 2021 von einem lange nicht da gewesenen Schneegeschehen überwältigt. Der Markt für Rodelschlitten und andere Winterutensilien hatte ein unverhofftes Peak, sodass Schlitten, Schlittschuhe und Co. bei Online-Shops und privaten Inseraten hoch gehandelt wurden. Doch gerade im städtischen Raum gibt es nur wenige Angebote und Möglichkeiten, Wintersport auszuüben. Die Lust nach Winterurlaub, welche ohnehin durch die vorherrschende Corona-Pandemie schon beflügelt ist, wurde erneut gestärkt. Gerade für Kinder ist Ski-, Schlitten- oder Schlittschuhfahren mit besonders großer Freude verbunden.

 

Wie der Wintersport mit Kindern sicher funktioniert

Die höchste Priorität liegt den Eltern verständlicherweise auf der Sicherheit der Kinder. Aufgrund der bestehenden Verletzungsgefahren sollten Eltern einige „Spielregeln“ beachten, damit der glückliche Schneeausflug nicht in einem Abend in der Notaufnahme endet.

Auf das richtige Alter achten

Zwar mögen der Winter und der Schnee an sich selbst für die Kleinsten unter uns ein ganz besonderes Ereignis sein, doch Wintersport ist unter Umständen erst ab dem richtigen Alter von etwa vier bis fünf Jahren geeignet. Ab diesem Alter können Eltern damit beginnen, ihre Sprösslinge an das Ski- oder Schlittschuhlaufen heranzuführen. Das Rodeln mit einem Schlitten kann dagegen bereits für die Jüngsten gemeinsam mit den Eltern Spaß machen und dennoch sicher sein.

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Sichere Kleidung und Sportausrüstung

Außerdem sollte bei der Wahl der Winterbekleidung das Augenmerk auf hochwertiger Qualität liegen, – auch wenn sich das Kind gerade in der Wachstumsphase befindet und gefühlt alle zwei Wochen eine neue Schuh- oder Kleidergröße hat. Da der Mensch gerade am Fuß und Kopf die meiste Wärme verliert, sollten diese Körperteile entsprechend gewärmt werden. Mit einem Fellstiefel bleiben die Füße mollig warm.

Neben der Bekleidung sollte auch die Ski- und Sportausrüstung entsprechend gute Qualität aufweisen. Gerade durch beeinträchtigte Verbindungen, lose Schrauben und korrodiertes Material können schnell einen Unfall herbeiführen. Sofern deine Kinder bereits einen alten Schlitten – vielleicht noch aus der elterlichen Jugend – besitzen, sollte dieser auf Fahrtüchtigkeit, Stabilität, abstehende Schrauben, Holzfasern oder Nägel begutachtet werden. Wenn die Kinder sich für das Schlittschuhfahren interessieren, ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege der Kufen und Schuhgröße zu achten.

Die Wahl des Urlaubsgebietes

Gerade für den jüngeren Nachwuchs ist ein Skigebiet mit flachen Hängen und simpel nutzbare Skilifte wertvoll, um die Sicherheit gewährleisten zu können. Darüber hinaus ist es praktisch, wenn das Skigebiet eigene Kinderbereiche aufweist, die auf deren Anforderungen ausgerichtet sind. So können Übungslifte, Förderbänder und ein besonderer Hindernisparcours neben der ersten Geübtheit auch viel Freude mit sich bringen. Auch wenn die Kinder bereits etwas älter sind und erste Fertigkeiten auf den Skiern oder anderen Winterfortbewegungsmitteln sammeln konnten, gilt es auf ein familienfreundliches Angebot und das individuelle Können der Abkömmlinge zu berücksichtigen.

Zudem lässt sich durch die sorgfältige Planung und behutsame Wahl des Ski- und Urlaubsgebietes auch einiges an Geld sparen. Manche Urlaubsregionen bieten für Kinder bis zu zehn Jahren kostenlose Skipässe oder Tickets an. In jedem Fall lohnt es sich vorab die Preise zu vergleichen. Beim Skikurs kann es zwar auch unterschiedliche Preiskonditionen geben, hier zählt jedoch der Gesamteindruck sowie der Sicherheitsaspekt. Gerade in kleineren Gruppen können die Skilehrer viel individueller auf die Kinder eingehen und das Skifahren spielerisch unterrichten.

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