7 Einrichtungstipps für ein schönes Zuhause mit Kindern

7 Einrichtungstipps für ein schönes Zuhause mit Kindern

7 Einrichtungstipps für ein schönes Zuhause mit Kindern

Sobald aus einem Paar eine Familie mit Kindern wird, ändern sich die Wohnansprüche. Die Kleinen wollen spielen, toben und sich kreativ ausleben. Eltern hingegen wünschen sich Ordnung und Gemütlichkeit. Wie also lassen sich die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut bringen?

 

Die Basis für ein zufriedenes Familienleben: eine passende Wohnung

Mit jedem Kind steigt auch der Platzbedarf und oft reicht die kleine Pärchenwohnung nicht mehr aus.

Checkliste: Worauf gilt es bei der Wahl einer neuen Familienwohnung zu achten?

  • Wohnfläche: Familien mit Kindern brauchen Platz. Die Wohnung sollte demnach ausreichend Stauraum bieten.
  • Aufteilung und Ausstattung: Wie viele Zimmer werden benötigt? Wie groß sollten diese sein? Ist ein Garten oder Balkon vorhanden?
  • Lage: Familien fühlen sich in der Regel in ruhigen Wohngegenden, fernab schnell befahrener Straßen sehr wohl. Auch sollte darauf geachtet werden, wie weit Kindergärten, Schulen und Spielplätze entfernt liegen und wie kinderfreundlich das Umfeld ist. Gibt es viele gleichaltrige Spielpartner in der Nähe? Könnten die Nachbarn empfindlich auf Kinderlärm reagieren?

Gegenwärtig ist der Wohnungsmarkt in vielen Regionen hart umkämpft, was die Suche nach einer bezahlbaren Familienwohnung nicht einfach macht. Unser Tipp: Es gibt zahlreiche kindgerechte Wohnungen zu mieten bei GCP. Der Vermieter und Verwalter hat Mietwohnungen in ganz Deutschland im Sortiment. Dabei ist das freundliche und kompetente Verhältnis zu den Mietern hervorzuheben, sei es telefonisch über das Service-Center oder das Mieterbüro vor Ort. Auch zeichnet sich GCP durch sein zukunftsorientiertes Konzept aus. So sind virtuelle Besichtigungen möglich und mit der GCP App lassen sich schnell Wohnungsangebote finden und Kontakt zum Hausverwalter aufnehmen.

 

Feuermelder, Steckdosenschutz und Co. – so lässt sich eine kindersichere Wohnung gestalten

Egal, ob neue Wohnung oder langjähriges Zuhause – sobald die Sprösslinge ins Krabbelalter kommen, muss das Heim kindersicher gemacht werden. Wo liegen die Gefahren und wie lassen sie sich beseitigen?

kindersichere Wohnung1. Steckdosen sichern: Damit die kleinen Kinderfinger nicht hineinfassen können, sollten alle nicht genutzten Steckdosen mit einer Sicherung versehen werden.

2. Reinigungsmittel und Gefahrstoffe wegschließen: Putzmittel und andere Chemikalien, Medikamente, Alkohol und Zigaretten müssen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Dasselbe gilt für giftige Zimmerpflanzen.

3. Treppen absichern: Um Kleinkinder vor einem Sturz zu sichern, sollte am oberen und unteren Ende der Treppe ein Schutzgitter angebracht werden.

4. Feuermelder installieren: Eine kleine Investition, die im Brandfall Leben retten kann.

5. Scharfe Kanten verkleiden: Um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden, sollten scharfe Ecken und Kanten mit aufsteckbaren Produkten abgerundet werden.

 

Stauraum schaffen

In fast jeder Familienwohnung ein Mangel: ausreichend Stauraum. Spielsachen, Kleidung, Kinderwagen und Co. benötigen schließlich ihren Platz. Aus diesem Grund sind praktische Ordnungssysteme und Aufbewahrungskisten Gold wert. Gleichzeitig sollte bei Platzmangel darauf geachtet werden, dass sich nicht zu viele Dinge im Haushalt ansammeln, die eigentlich gar nicht mehr gebraucht werden. Regelmäßig ausmisten lautet die Devise. Die Kleinen dürfen gerne dabei helfen, alte Spielsachen auszusortieren und gemeinsam mit aussortierter Kinderkleidung werden diese dann auf dem Flohmarkt verkauft.

 

Auf praktische Möbel setzen

Um trotz Unmengen an Spielzeug Ordnung in der Wohnung zu bewahren sind ausreichend Aufbewahrungsmöglichkeiten unabdingbar. Ideal fürs Kinderzimmer wie auch Gemeinschaftsräume: Möbelkisten auf Rollen. Damit wird das Chaos an Legobausteinen, Puppenkleidern, Spielzeugautos und Kuscheltieren nach dem Spielen schnell beseitigt. Ideal für kleine Räume sind multitalentierte Möbel. So lässt sich beispielsweise eine Spielzeugtruhe aus Holz einfach in eine kleine Sitzbank umwandeln.

Im Wohnzimmer sind Möbel optimal, die sich im unteren Bereich verschließen lassen, zum Beispiel um Spielzeug zu verstauen, und die im oberen Bereich offen sind. Dort können dann außerhalb der Reichweite von Kinderhänden Dekoobjekte, Blumenvasen und Bilderrahmen platziert werden. Von großem Wert sind ebenso Möbel, die Kindern die Teilnahme an den Familienaktivitäten erleichtern, wie etwa ein Lernturm für die Küche. Dieser bietet den Kleinen die Möglichkeit, beim Kochen, Backen und Geschirrspülen zu helfen.

 

Eine Mischung aus Spielbereich und Rückzugsnischen schaffen

In gemeinschaftlich genutzten Räumen gilt es, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Kinder suchen die Nähe zu ihren Eltern und wollen zum Spielen nicht immer ins Kinderzimmer gehen. Es ist darum sinnvoll, einige Spielsachen im Wohnbereich aufzubewahren. Die Kleinen ahmen uns Erwachsene gerne nach, so ist eine Spielküche eine gute Idee. Auch ein hübsches Bücherregal mit Kinderbüchern oder eine Kiste mit Puzzles und Brettspielen kann im Wohnzimmer seinen Platz finden. Wie viele Spielsachen in den Gemeinschaftsraum kommen, entscheidet jede Familie für sich. Dabei ist es jedoch wichtig, dass es auch Rückzugsbereiche gibt, in denen die Erwachsenen ihre Privatsphäre genießen können. Dies kann beispielsweise eine gemütliche Ecke mit einem kuscheligen Sessel sein, die zum Lesen und Entspannen einlädt.

 

Die richtigen Farben und Materialien wählen

Die Wohnung ein stilvoller Traum in Weiß – was in der Pärchenwohnung so elegant und zeitlos wirkt, wird im Zusammenleben mit Kindern schnell zur Nervenprobe. Einmal nicht hingeschaut und schon klebt Himbeermarmelade am geliebten weißen Sofa, wird die Wand im Wohnzimmer geziert von einem bunten Filzstiftbild und liegt die Mehlpackung verstreut auf dem Perserteppich. Um das Nervenkostüm zu schonen, empfiehlt es sich aus diesem Grund, keine hochwertigen Designermöbel zu wählen, sondern zumindest für die Kleinkindzeit auf robuste, abwaschbare Materialien zu setzen.

Regeln können helfen, das Chaos zu begrenzen. Hierzu zählt beispielsweise: Schuhe am Hauseingang ausziehen, Hände waschen nach dem Spielen im Garten oder nach dem Essen. Damit die Sprösslinge ihre Kreativität nicht an der Wohnungseinrichtung ausleben, sollten ihnen Alternativen wie etwa eine bunte Malecke oder Kreidefolie an einer Küchenwand geboten werden.

7 Einrichtungstipps für ein schönes Zuhause mit Kindern

Abenteuerland und Kuschelzone – das Kinderzimmer

Es ist der Ort, an dem die Kleinen ihrer Fantasie freien Lauf lassen, sich gleichzeitig aber auch zurückziehen und zur Ruhe kommen können: das Kinderzimmer. Damit das Aufräumen schnell vonstattengeht, ist auch hier ein gut durchdachtes Ordnungssystem mit jeder Menge Aufbewahrungsboxen, Kisten und Körben sinnvoll. Diese sollten von den Knirpsen gut erreichbar sein, sodass sie schon von klein auf mithelfen können. Bei der Einrichtung gibt es kein Richtig oder Falsch. Ob tropischer Dschungel, Ritterburg oder Prinzessinnentraum in Rosa – Eltern sollten bei der Gestaltung die Vorlieben ihrer Kinder berücksichtigen. Wichtig dabei: Alle Möbel sicher an der Wand befestigen, um Verletzungen vorzubeugen, und nur schadstofffreie Materialien verwenden.

Damit sich alle Familienmitglieder wohlfühlen, gilt es bei der Wohnungseinrichtung Kompromisse einzugehen. Mit guter Planung ist es problemlos möglich, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Für ein langfristig entspanntes Zusammenleben sei den Eltern ans Herz gelegt: Locker bleiben und den eigenen Perfektionismus in Sachen Ordnung ablegen. Denn an was werden sich die Kinder später erinnern – die auf Hochglanz polierte Wohnung oder die glücklichen Momente beim Spielen mit Mama und Papa?


Quellen:
https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/26719-rtkl-wohnen-mit-kindern
https://www.immo-magazin.de/kindgerechte-wohnung-die-10-besten-tipps/
https://www.brigitte.de/leben/wohnen/wohnideen–wohnen-mit-kindern–laessig-bleiben–10205768.html