Unser DIY-Beitrag – Gartentisch für die Familie selber bauen

Unser DIY-Beitrag - Gartentisch für die Familie selber bauen

Unser DIY-Beitrag – Gartentisch für die Familie selber bauen

Bei sommerlichen Temperaturen gibt es doch nichts Schöneres als mit Familie oder Freunden im Garten zu sitzen. Gartenmöbel gibt es in vielen unterschiedlichen Preisklassen. Einen individuellen Gartentisch kann man sich aber auch ganz einfach selber bauen.

 

Was für ein Tisch darf es sein?

Zunächst solltest Du Dir überlegen, welche Art von Tisch es sein soll. Tische können rechteckig, quadratisch, dreieckig, rund oder oval sein, schlicht oder mit Klappfunktion. Es gibt welche mit 3 oder 4 Füßen, einer Säule in der Mitte (“Bistrotisch”), gekreuzten Tischbeinen oder Kufen. Überlege Dir erst, welche Art von Tisch es sein für Dich und Deine Familie sein soll. Wenn Du bereits Erfahrungen mit DIY-Arbeiten hast, kannst Du Dir eine entsprechende Skizze mit den benötigten Maßen selbst anfertigen. Andernfalls gibt es auch zahlreiche Bauanleitungen für alle möglichen Tischformen, die Dir die entsprechende Literatur oder das Internet bereitstellen.

Wenn Du den Gartentisch für Deine Familie selber bauen willst, dann achte auch auf die entsprechende Größe. Wie viele Leute sollen am Tisch Platz haben? Wollt Ihr, dass auch Besuch dort mit Euch sitzen kann? Für so eine Konstellation ist zum Beispiel ein größerer rechteckiger oder ein ovaler Tisch geeignet.

 

Dieses Material brauchst Du

Das Material hängt von der Art Gartentisch ab, für die Du Dich entschieden hast. Grundsätzlich benötigst Du.

  • Eine Tischplatte (aus Holz, Aluminium, Kunststoff oder was Du sonst verwenden möchtest)
  • Tischbeine
  • Endkappen für die Tischbeine
  • verschiedene Schrauben
  • Holzleim
  • Lack oder Lasur für die gewünschte Farbe
  • ggf. Metallschutzlack
  • Holzöl oder ähnliches zum Schutz des Holzes

 

Benötigte Werkzeuge

Auch die Werkzeuge sind natürlich wieder vom jeweiligen DIY-Projekt abhängig.

In der Regel sollte man Folgendes da haben:

  • Schleifpapier mit verschiedenen Körnungen
  • Unterlegscheiben
  • Sägen (z.B. Zug-Kapp Säge)
  • Winkel
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Schwingschleifer
  • Oberfräse
  • Pinsel

 

Welches Holz ist geeignet, um einen Gartentisch selbst zu bauen?

Das Holz für einen Gartentisch sollte besonders robust und stabil sein. Dafür eignen sich viele Holzarten von Bäumen, die auch regional wachsen. So beispielsweise Douglasie, Eiche und Robinie. Auch das Kernholz der Lärche, das dunklere Holz im Inneren des Stammes funktioniert gut. Wer keinen reinen Holztisch bauen möchte, sollte jedoch eventuell auf Eiche und Robinie verzichten. Beide Holzarten haben eine korrosive Wirkung auf Metalle. Wer dennoch eine Kombination wagen möchte, sollte das Metall besonders gut pflegen. Das gilt natürlich auch für Schrauben und andere metallische Bestandteile.

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Daneben lässt sich auch kesseldruckimprägniertes Holz von Fichte, Kiefer und Tanne nutzen. Während einer Kesseldruckimprägnierung wird dem Holz Feuchtigkeit entzogen und anschließend werden Holzschutzsalze hineingepresst. Dadurch wird die Zersetzung des Holzes selbst und Pilzbefall verhindert. Alternativ lässt sich auch tropisches Holz aus Akazie, Teak, Sipo-Mahagoni, Dark Red Meranti, Bangkirai oder Eukalyptus verwenden. Wofür man sich entscheidet, hängt sicherlich auch von anderen Faktoren wie den Kosten und der Optik zusammen.

 

Welches Holz nimmt man für einen Outdoor-Tisch?

Ein Outdoor-Tisch, der das ganze Jahr über draußen steht, muss besonders gut geschützt werden. Auch hier eignen sich wieder Douglasie, Eiche, Robinie, das Kernholz der Lärche oder Akazie, Sipo-Mahagoni, das Kernholz des Dark Red Meranti, Bangkirai, Teak und Eukalyptus. Wichtig ist, dass das Holz witterungsbeständig und widerstandsfähig gegen Pilze und gegen Fäule ist. Teak, Lärche und Bangkirai sind besonders beständig gegen Fäule. Das Kernholz des Dark Red Meranti und Sipo-Mahagoni halten wiederum Pilzen extrem gut Stand. Witterungsbeständig sind Eiche, Akazie, Sipo-Mahagoni und das Kernholz der Lärche.

 

Wie kann man Holz wetterfest machen?

Auch robuste Holzarten sind der Witterung ausgeliefert, wenn sie sich viele Monate oder sogar das ganze Jahr über draußen befinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Outdoor-Tisch selber wetterfest zu machen. Das gelingt zum Beispiel mit Holzschutzfarbe, Schutzlack, Holzlasur oder Holzöl. Bei einer Holzschutzfarbe und einem Holzschutzlack wird normalerweise eine bestimmte Farbe aufgetragen. Wer den DIY-Gartentisch in Holz-Optik behalten möchte, sollte deswegen zu einem anderen Mittel greifen. Entscheidest Du Dich dennoch für einen Lack, dann achte darauf, dass es sich um einen Alkydharzlack handelt. Holzlasur ist beinahe farblos und lässt die Maserung noch erkennen. Öle intensivieren den Farbton des Holzes. Allerdings kann ein langfristiger Schutz nur dann gewährleistet werden, wenn Du Deinen Outdoor-Tisch regelmäßig mit Öl behandelst. Was Du auf jeden Fall Zuhause haben solltest, ist ein sicherer Unterstand für Deinen DIY-Tisch für die Herbst- und Wintermonate oder bzw. und zusätzlich eine Schutzhülle für regnerische Tage im Sommer.

Einen Gartentisch für die Familie zu bauen, ist meist die kostengünstige Alternative zum Kauf teurer Gartenmöbel. Ein großer Vorteil ist, dass man selbst bestimmen kann, wie der Outdoor-Tisch am Ende aussehen soll. Je nachdem, benötigt man verschiedene Materialien. Bei einem Holztisch solltest Du auf die Wahl des richtigen Holzes achten. Denn der Tisch steht draußen und ist Hitze und Nässe ausgeliefert. Das Holz muss demnach witterungsbeständige Eigenschaften haben, aber auch stabil sein. Zudem ist es zu empfehlen, das Holz wetterfest zu machen und sich eine Schutzhülle zu kaufen.