Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit: Was hindert Männer am häufigsten daran, Kinder zu zeugen?

Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit: Was hindert Männer am häufigsten daran, Kinder zu zeugen?

Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit: Was hindert Männer am häufigsten daran, Kinder zu zeugen?

Ärzte weisen darauf hin, dass fast jedes siebente Paar mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen hat – das bedeutet, dass es ihnen nicht gelingt, schwanger zu werden, obwohl sie schon länger als ein Jahr ungeschützten Sex haben. Dabei spielt bei einem Drittel der unfruchtbaren Paare die Unfruchtbarkeit des Mannes eine ursächliche Rolle. Was hindert Männer konkret daran, ein Kind zu zeugen? 

Unzureichende Spermienqualität oder Spermienanzahl

Für die Unfruchtbarkeit des Mannes kann es viele Ursachen geben, doch am häufigsten liegt es an einer ungenügenden Produktion von Spermien beziehungsweise an einer geringen Spermienqualität. Geschädigte Hoden und eine Funktionsstörung der Hoden infolge einer Infektion oder eines Tumors können die Fruchtbarkeit ebenfalls negativ beeinflussen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit sinkt allerdings auch erheblich durch den Konsum von Steroiden und Alkohol, Übergewicht oder auch durch sexuelles Risikoverhalten.

Warnsignale männlicher Unfruchtbarkeit

Da Männer keinen Zyklus haben, können die Signale ihrer Unfruchtbarkeit schlechter lesbar sein, als das bei Frauen der Fall ist. In einigen Fällen steht hinter den Komplikationen eine Erbkrankheit, ein hormonelles Ungleichgewicht, erweiterte Venen an den Hoden oder ein blockierter Spermiendurchgang. Da diese Störungen mit Warnsignalen einhergehen, raten die Experten des Prager Kinderwunschklinik, auf folgende Symptome zu achten und Hilfe zu suchen, falls Sie sie bei sich feststellen sollten:

  • Probleme mit Sexualfunktionen: zum Beispiel Ejakulationsbeschwerden bzw. eine geringe Menge an Ejakulat, geringes sexuelles Verlangen und Probleme beim Aufrechterhalten der Erektion
  • Schmerzen, Schwellungen oder Beulen im Hodenbereich
  • häufig auftretende Atemwegsinfektionen
  • Brustvergrößerung (Gynäkomastie)
  • Geruchsverlust
  • geringe Behaarung des Gesichts oder anderer Körperteile, die gewöhnlich behaart sind

Zu Beginn erwartet Sie ein Spermiogramm

Bei einer Behandlung kommen Sie um die Abgabe einer Spermaprobe nicht herum, weil der ganze Prozess der Unfruchtbarkeitsbehandlung beim Mann mit einem Spermiogramm beginnen muss – einem Test der Anzahl und Qualität der Spermien. Zu diesem Zweck muss der Mann in einem Kinderwunschzentrum frisches Ejakulat abgeben, dank dessen Analyse der Arzt einen Behandlungsablauf vorschlagen kann, der seiner Einschätzung nach zur erfolgreichen Zeugung des ersehnten Sprösslings führt. Sie müssen aber vor diesem Schritt keine Angst haben. Kinderwunschzentren haben zur Abgabe diskrete Räumlichkeiten eingerichtet, wohin die Männer sich auch mit ihrer Partnerin zurückziehen können. Außerdem wird die Probe durch ein doppelseitiges Fenster abgegeben. Es besteht also ganz sicher nicht die Gefahr, mit dem Ejakulat durch einen Gang voller Patienten gehen zu müssen.