Berufswunsch – Ernährungsberater

Berufswunsch - Ernährungsberater

Berufswunsch – Ernährungsberater

In diesem Text findest du alle wichtigen Informationen zum Berufsbild des Ernährungsberaters, zur Aus- und Weiterbildung und zu anderen oft gestellten Fragen.

Ernährungsberater helfen Menschen dabei, ihre Ernährung zu einer gesunden zu entwickeln.Sie arbeiten mit Personen in besonderen Lebenslagen, zum Beispiel Schwangeren, oder Personen, die Risikofaktoren vorweisen, zum Beispiel Menschen mit Adipositas und Diabetes.
Nach einem Eingangsgespräch erstellt der Ernährungsberater einen individuellen Ernährungsplan und begleitet den Kunden bis zum Ziel.

Welche Ausbildung muss man machen?

Die Bezeichnung des Ernährungsberaters ist gesetzlich nicht geschützt. Wer als Ernährungsberater arbeiten möchte, kann dies also auch ohne vorherige Ausbildung tun.
Staatlich anerkannt wird die Berufsbezeichnung allerdings nur nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung an einem anerkannten Ausbildungsinstitut.

Was braucht man, um Ernährungsberater zu werden?

Weil du in diesem Beruf viel Kontakt mit anderen Menschen hast, solltest du Kommunikationsstärke und Empathie mitbringen. Du wirst in deinem Berufsalltag Kunden mit Essstörungen oder Übergewicht behandeln. Deshalb ist es außerdem sehr wichtig, dass du verantwortungsbewusst und motivierend arbeitest. Auch ist die Vollendung des 16. Lebensjahres Pflicht.

Welchen Abschluss benötigt man, um Ernährungsberater zu werden?

Die Bedingungen sind von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Bevor du die Weiterbildung zum staatlich anerkannten Ernährungsberater absolvierst, musst du bei manchen Anbietern eine dreijährige Ausbildung im Bereich Gesundheit absolviert haben.
Du hast auch die Möglichkeit, zuvor ein Studium in Bereichen wie zum Beispiel Ernährungswissenschaften oder Ökotrophologie abzuschließen. Bei den meisten Angeboten gibt es jedoch keine Voraussetzungen.

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Ausbildungsangebote und Finanzierung

Ein Weg, Ernährungsberater zu werden, ist die Absolvierung der Weiterbildung. Es bieten zahlreiche Anbieter Seminare mit unterschiedlichem Umfang und Inhalt an. Die Palette reicht von Präsenzlehrgängen bis zu Fernausbildungen. Auch kannst du zwischen Teilzeit- oder Vollzeitangebot wählen. Entscheidest du dich für diesen Weg, dann denk daran, dass du die Weiterbildung selbst bezahlen musst. Die Preisspanne kann zwischen wenigen Hundert bis mehreren Tausend Euro variieren. Es gibt alternativ aber auch verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für die Bezahlung deiner Ausbildung. Du kannst zum Beispiel einen Bildungsgutschein, eine Bildungsprämie oder einen Kredit beantragen.

Wie viel verdient ein Ernährungsberater?

Das Einstiegsgehalt liegt bei circa 2.100 Euro brutto im Monat. Mit steigender Berufserfahrung kann es auf durchschnittlich 3.500 Euro brutto monatlich steigen. Die Spitzengehälter liegen bei 6.000 Euro brutto im Monat.

Wenn du dich nach der Weiterbildung selbstständig machst, kannst du dein Gehalt selbst beeinflussen.
Das Gehalt unterscheidet sich auch innerhalb des Berufes stark, da es viele unterschiedliche Einsatz- und Spezialisierungsmöglichkeiten gibt. So kannst du auch ein Ernährungsexperte für Säuglinge und Kleinkinder werden und dadurch deine Verdienstmöglichkeiten verbessern.

Folgende Faktoren beeinflussen die Höhe des Gehaltes zusätzlich:

  • berufliche Vorbildung
  • Geschlecht
  • Alter
  • Berufserfahrung
  • Bundesland

Wo kann man als Ernährungsberater arbeiten?

Ist deine Weiterbildung abgeschlossen, hast du die Chance, an folgenden Anstellungsorten zu arbeiten:

  • Wellness- sowie Gesundheitseinrichtungen
  • Kliniken
  • Arztpraxen
  • Apotheken
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Krankenkassen
  • Ämter und Gemeinden
  • Sport- oder Fitnesseinrichtungen
  • Schulen und Kindergärten
  • deine eigene Praxis

Kann man sich als Ernährungsberater spezialisieren?

Du kannst dich in diversen Fachrichtungen weiterbilden. Ein Beispiel ist die Ernährungsberatung für Säuglinge, Kleinkinder oder Jugendliche. Viele Kinder entwickeln im Laufe ihrer Entwicklung Auffälligkeiten im Essverhalten. Es ist nicht nur wichtig, diese Probleme frühzeitig zu beheben, sondern auch mit zusätzlichem Personal das Angebot für die Familien zu erhöhen.

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Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Ernährungsberater?

Deine Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben im Bereich der Ernährungsberatung sind hoch.
Das Interesse vieler Menschen für das Thema gesunde Ernährung nimmt zu und die Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal steigt stetig. Als Ernährungsberater hast du so die Möglichkeit, mit deiner Kompetenz Menschen zu helfen, die sich einer besseren Ernährung annähern wollen.

Wie hoch ist die Arbeitsbelastung bei Ernährungsberatern?

Du arbeitest als Ernährungscoach unter anderem mit Menschen, die an einer geistigen oder körperlichen Krankheit leiden, die im Zusammenhang mit ihrem Gewicht steht. Das kann zu einer erhöhten Arbeitsbelastung führen.

Bist du als Ernährungsberater tätig, kann deine Arbeitsbelastung stark davon abhängen, wie die Arbeitsaufteilung in deinem Unternehmen ist. Durch die Entscheidung, dich selbstständig zu machen, kannst du deine Arbeitsbelastung potentiell verringern.

Wie viele Urlaubstage hat man als Ernährungsberater?

Als Ernährungsberater hast du in Deutschland im Durchschnitt 25,0 Urlaubstage im Jahr. Befindest du dich in der Selbstständigkeit, kannst du über die Anzahl deiner Urlaubstage bestimmen.

Mit der Weiterbildung zum Ernährungsberater hast du die Möglichkeit, die Lebensqualität vieler Menschen zu erhöhen und Positives zur Welt beizutragen. Der Beruf ist perfekt für dich, wenn du dich für die Themen gesunde Ernährung und den menschlichen Stoffwechsel interessierst.

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