Das Zusammenleben im Mehrgenerationenhaus erleichtern

Das Zusammenleben im Mehrgenerationenhaus erleichtern

Das Zusammenleben im Mehrgenerationenhaus erleichtern

Rund ein Drittel der Haushalte in Deutschland leben in Mehrgenerationenhäusern zusammen. Auf diese Weise können sich die Menschen verschiedener Altersgruppen gegenseitig helfen und unterstützen. Großeltern können ihre Enkelkinder beim Aufwachsen begleiten und berufstätige Eltern erfahren Entlastung durch die ältere Generation. Einsamkeit und die Angst davor, im Alter keine Hilfe zu erhalten, spielen bei diesem Lebensmodell keine Rolle. Im Mittelpunkt steht die Gemeinsamkeit und die Nähe zueinander. Um den Alltag in einem Mehrgenerationenhaus für alle Beteiligten zu erleichtern, gibt es einige Möglichkeiten.

Die Sicherheit im Blick behalten

In einem Mehrgenerationenhaus leben Menschen verschiedener Altersklassen miteinander. Kleine Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren können kommen bei diesem Lebensmodell unter einem Dach zusammen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass jedes Alter unterschiedliche Ansprüche an die örtlichen Gegebenheiten stellt. Während Erwachsene sich selbstbestimmt und sicher in nahezu jeder Umgebung bewegen können, benötigen Senioren in einigen Situationen Hilfestellungen. Um auch ihnen ein selbstbestimmtes und sicheres Zuhause bieten zu können, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden, die einen sicheren Alltag gewährleisten. Mehrgenerationenhäuser sorgen für die nötige Privatsphäre aller Bewohner, indem separate Wohnbereiche geschaffen werden. Die Stockwerke untereinander werden durch Treppen verbunden. 

Bei einem Umbau oder Neubau sollte man zukunftsorientiert denken und daher die Barrierefreiheit in die Planung miteinbeziehen. Türen und Gänge sollten breit genug sein, damit Rollstühle oder Gehhilfen Platz finden. Ein Treppenlift sorgt für die notwendige Sicherheit beim Treppensteigen. Die Treppenlift Kosten lassen sich nicht pauschal festlegen. Die Kosten orientieren sich an der Bauweise und Art der Treppe, sowie auch an der Art des Treppenlifts. Es gibt diverse Finanzierungsmöglichkeiten und sogar Zuschüsse von der Krankenkasse bei dem Vorliegen eines Pflegegrades. 

Auf https://handicare-treppenlifte.de/ findet man eine Vielzahl diverser Treppenlifte für jeden Bedarf und jeden Anspruch. Zudem finden sich hier auch Informationen, um die Kosten besser einschätzen zu können und Alternativen zu hochpreisigen Liften zu finden.

Sturzgefahr droht nicht nur auf der Treppe

Während man gegen mögliche Unfälle auf der Treppe mithilfe eines Treppenlifts effektiv vorgehen kann, lauern auch in anderen Bereichen mögliche Risiken, die die Gesundheit der älteren Generation gefährden können. Daher sollte man bei einem Neubau oder Umbau ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Badezimmer legen. Durch die Nässe nach dem Duschen oder Baden besteht ein hohes Sturzrisiko. Mit einfachen Tipps kann man hier vorbeugen. Notwendig sind etwa Haltegriffe, an denen sich Senioren bei Bedarf festhalten können. Diese sollten neben der Toilette, dem Waschbecken, der Dusche, der Badewanne sowie auch an den Wänden angebracht werden. Der Boden im Bad sollte rutschfest gewählt werden. Lässt sich dieser zum Einzug nicht ändern, so kann ein rutschfester Teppich im Badezimmer für einen sicheren Halt sorgen. Bei einem Umbau oder Neubau des Badezimmers lohnt sich der Einbau von bodengleichen Duschen mit Haltegriffen. Die Hygiene im Alltag, insbesondere das Duschen und Baden, stellt durch die veränderten körperlichen Bedingungen eine Herausforderung dar. Eine Badewanne mit einer eingebauten Tür oder eine bodengleiche Dusche sind eine altersgerechte Möglichkeit, um selbstbestimmte Hygiene auch im gehobenen Alter zu ermöglichen.

Barrierefreies Wohnen

2019 waren rund zwei Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland auf einen Rollstuhl angewiesen. Über die Hälfte dieser Menschen waren älter als 65 Jahre. In dieser Altersgruppe spielt Barrierefreiheit eine zentrale Rolle. Daher sollte man diesen Aspekt bei der Einrichtung und dem Um- oder Neubau eines Mehrgenerationenhauses berücksichtigen. Barrierefreies Wohnen erleichtert die täglichen Abläufe und ermöglicht selbstbestimmtes Leben für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Türen müssen breit genug sein, damit auch Menschen mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl hindurchpassen. Stufen, Schwellen oder Treppen können mithilfe eines Treppenlifts sicher und komfortabler überwunden werden. Wie bereits oben erwähnt, spielt die Barrierefreiheit im Sanitärbereich ebenso eine wichtige Rolle. Ein Treppenlift kann außerdem den Zugang zum Garten ermöglichen.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Leben in einem Mehrgenerationenhaus für alle Bewohner sicher und komfortabel zu gestalten. Das Alter stellt besondere Ansprüche an die Gegebenheiten in einem Zuhause. Mit ein paar Umgestaltungen im Haus, wie etwa durch einen Treppenlift, können Senioren selbstbestimmt und sicher leben.