Schulwechsel für Kinder mit Behinderungen

Schulwechsel für Kinder mit Behinderungen

Schulwechsel für Kinder mit Behinderungen

Ein Schulwechsel ist für jede Familie eine stressige Angelegenheit, aber zusätzlich zu den verschiedenen Überlegungen, wie z. B. Zulassungsbestimmungen, Umgebung und Bevölkerung der weiteren Gemeinschaft, kann der Umbruch bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf noch mehr Unbehagen und Ängste auslösen. In diesem Beitrag werden die Informationen aufgeführt, die Eltern bei einem Schulwechsel beachten müssen, und es werden verschiedene Strategien vorgestellt, die Lehrer und Eltern ausprobieren können, um den Übergang so einfach wie möglich zu gestalten.

Kontakt mit der neuen Schule

Der Lernerfolg eines jeden Kindes in der Schule hängt von der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern ab. Je früher die Eltern mit der Schule Kontakt aufnehmen und Gespräche führen können, desto besser. Manche Eltern sind der Meinung, dass ein Besuch des Lehrers bei ihrem Kind in der derzeitigen Schule ihnen hilft, sofort zu erkennen, welche Vorkehrungen getroffen werden müssen. Diese Erfahrung wird ihnen helfen, den Charakter und die Sensibilität ihres zukünftigen Schülers zu verstehen.

Die Schule besuchen

Es ist jedoch auch ratsam, dass Eltern und ihre Kinder die neue Schule vor der Einschulung besuchen, damit sich das Kind an seine neuen Klassenkameraden und den neuen Klassenraum gewöhnen kann. Dieser Besuch hilft Ihnen, Kontakte zu anderen Eltern zu knüpfen, und ist eine gute Gelegenheit, sich mit den Lehrern über Ihre Sorgen und Bedenken auszutauschen und sich über die Bedürfnisse und Interessen Ihres Kindes zu informieren. Dies gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Schule zu machen und ihre Einrichtungen zu inspizieren. Wenn Ihr Kind zum Beispiel in seiner Mobilität eingeschränkt ist, möchten Sie vielleicht sehen, wie viele hohe Schulgebäude mit zahlreichen Treppen vorhanden sind oder wie gut der Parkplatz der Schule ausgestattet ist, wenn Ihr Kind mit einem speziell angepassten Fahrzeug unterwegs ist. Therapeuten und andere medizinische Fachkräfte, die die Schule besuchen, können auch Treffen mit den Eltern vereinbaren, damit wichtige Informationen ausgetauscht werden können.

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Kommunikation ist wichtig

Manchmal sind Eltern der Meinung, dass es ein sensibles Thema ist, mit ihrem Kind über einen großen Wechsel zu sprechen, und dass dies nur auf eine Art und Weise geschehen kann, die auf den individuellen Charakter und die Bedürfnisse ihres Kindes abgestimmt ist. Dies ist eine durchaus akzeptable Strategie, wenn Sie wissen, dass ein Schulwechsel für Ihr Kind eine schwierige Umstellung darstellt, die es nur schwer bewältigen kann. Es ist jedoch ratsam, ein Gespräch zu führen, um Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen vorzubereiten, denn je mehr Informationen sie haben, desto wohler und sicherer werden sie sich fühlen, wenn der Wechsel schließlich stattfindet. Wenn man die positiven Aspekte des Schulwechsels hervorhebt, wird das Kind den Wechsel mit mehr Selbstvertrauen angehen und sich mit mehr Begeisterung an der neuen Schule engagieren. Eltern und Lehrer müssen nicht übertreiben, wie wunderbar die neue Schule ist, aber das Hervorheben der offensichtlichen und praktischen Vorteile bedeutet, dass das Kind diese guten Dinge eher erkennen wird, wenn es in die Schule kommt und sich schneller einlebt.

Alte Freundschaften aufrechterhalten

Wichtig ist auch, dass die Menschen, die dem Kind in seiner alten Schule oder Umgebung wichtig sind, wie Freunde, Lehrer oder Vereinskameraden, weiterhin kontaktiert werden können und so oft wie nur möglich außerhalb der neuen Schule zu sehen sind. Das Kind hat weniger das Gefühl, vergessen oder auf einen anderen Planeten versetzt worden zu sein, wenn Verabredungen zum Spielen und Besuche arrangiert werden können, und es weiß, dass der Schulwechsel nicht bedeutet, dass sich sein Leben oder seine Identität völlig verändern werden.

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