Kinderzimmer richtig lüften: Wie das geht und warum das wichtig ist

Kinderzimmer richtig lüften: Wie das geht und warum das wichtig ist

Kinderzimmer richtig lüften: Wie das geht und warum das wichtig ist

Das Kinderzimmer ist ein Raum, in dem sich viel aufgehalten wird. Hier wird gespielt, getobt, abends eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen und geschlafen. Dementsprechend wichtig ist es, dass auch das Kinderzimmer – wie alle Räume im Haus – richtig gelüftet wird. Doch warum ist das wichtig? Wie geht das richtige Lüften im Kinderzimmer? Gibt es hierbei anderes zu beachten als in den anderen Räumen und wenn ja, was genau?

Warum ist richtiges Lüften wichtig?

Richtiges Lüften ist wichtig, um ein optimales und gesundes Raumklima zu erzeugen, sowie Schimmel effektiv vorzubeugen. Durch die menschliche Atmung und über die Haut wird besonders im Schlaf Feuchtigkeit abgegeben. Die Luft im Raum muss jedoch regelmäßig in Bewegung versetzt werden und zirkulieren, damit sich kein Kondenswasser an den Wänden oder Fenstern absetzt. Passiert dies und ist die Luftfeuchtigkeit im Raum über einen langen Zeitraum erhöht, kann es zu Schimmelbildung kommen, was extrem gesundheitsgefährdend ist und darum definitiv verhindert werden sollte.

Richtig lüften im Kinderzimmer

Richtiges Lüften ist also besonders in Räumen wichtig, in denen geschlafen wird. Damit ist auch das Kinderzimmer ein Raum, der unbedingt regelmäßig gelüftet werden sollte, zudem die Gesundheit von Kindern ohnehin noch anfälliger ist als von Erwachsenen. Doch wie kann das richtige Lüften im Kinderzimmer eingehalten werden und gleichzeitig das Wohlbefinden des Kindes im Raum sichergestellt sein?

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Generell sollte auf jeden Fall stoßgelüftet werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Kind nicht im Raum ist, während das Fenster sperrangelweit geöffnet ist, damit keine Gefahr besteht, dass die Kleinen hinaus fallen. Gute Zeiten zum Lüften sind also die Stunden, in denen Kinder in der Krippe, dem Kindergarten oder bei älteren Kindern der Schule sind.

Lüften im Sommer

Im Sommer sind die hohen Außentemperaturen ein Problem. Generell sollte die Temperatur im Kinderzimmer während der Schlafenszeiten etwas kühler sein als während der aktiven Zeiten. Dies zu ermöglichen ist besonders im Sommer ein Problem. Aus diesem Grund sollte früh morgens, wenn die Temperaturen draußen noch einigermaßen erträglich sind, für eine halbe Stunde stoßgelüftet werden. Hat das Kind tagsüber im Raum getobt, muss das Stoßlüften noch einmal am frühen Abend wiederholt werden.

Wohin mit den alten Kindersachen

Lüften im Winter

Im Winter wiederrum sind die kühlen Außentemperaturen ein Problem. Hier sollte das Kinderzimmer nur dann gelüftet werden, wenn das Kind etwas länger nicht im Raum ist. Um einen Luftaustausch zu ermöglichen, sollte im Winter zudem eher quergelüftet werden, also für einen Durchzug gesorgt werden. Hierbei ist es wichtig, dass das Kind nicht in der Zugluft spielt, da es sonst möglicherweise krank wird. Im Winter muss das Kinderzimmer auch nachts beheizt werden, die Temperatur sollte dennoch kühler sein als in den aktiven Zeiten.

Kinderzimmer mit verschlossenen Fenstern

Manche Eltern bevorzugen es, Fenster in die Kinderzimmer einzubauen, die sich nicht gänzlich öffnen lassen, um das Kind vor einem Hinausfallen zu bewahren. In diesem Fall ist es ratsam, ein Lüftgitter einbauen zu lassen, wodurch die Lüftung des Raumes sichergestellt wird und ohne großen Aufwand für einen kontinuierlichen Luftaustausch und damit ein optimales Raumklima gesorgt wird.

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Lüftgitter können oftmals online bestellt werden, wie beispielsweise auf www.lueftungsland.de, und dann fachgerecht von einem Experten eingesetzt werden. Der Einsatz von solchen Gittern ist auch dann möglich, wenn das Zimmer zur Straße hinausgeht und das Kind potentiell von lautem Verkehrslärm am Einschlafen gehindert werden könnte, da sowohl ein Schalldämpfer in das Lüftungsgitter eingelassen werden kann wie auch ein Insektenschutz. Damit schläft jedes Kind beruhigt und ungestört.

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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