Was frischgebackene Eltern überfordern kann

Was frischgebackene Eltern überfordern kann

Für viele Eltern ist es ein absolutes Glücksgefühl, wenn sie das eigene Kind kurz nach der Geburt in den Armen halten können.Viele Monate hat man auf diesen Moment gewartet und versucht, sich bestmöglich darauf vorzubereiten. Aber sich selbst auf das Elternsein richtig vorzubereiten, ist kaum möglich.

Denn erst nach der Geburt des Babys, in den ersten Wochen und Monate, beginnt die Zeit des Lernens, Anpassens und Wachsens. Das trifft auf die Eltern und das Baby zu. Vieles lässt sich nämlich nicht im Vorfeld lernen und Erfahrungsberichte von anderen werden einem nicht unbedingt helfen, da es bei jedem ganz anders läuft. So kann eine Zeit der Unsicherheit, der Müdigkeit und der Überforderung entstehen. Das sind aber Herausforderungen, mit denen alle Eltern zurechtkommen müssen und die Zeit brauchen, bis sich alles einspielt. Die Betreuung eines Neugeborenen ist für viele Eltern überwältigend, vor allem dann, wenn es sich um das erste Kind handelt.

Vieles kann Eltern am Anfang überfordern

Wenn man sich 24 Stunden am Tag auf einmal um einen kleinen, hilflosen Menschen kümmern muss und unter Schlafmangel leidet, können manche Eltern in einigen Situationen schnell auch überfordert sein.

Wie stillt man richtig, wie soll das Baby schlafen und wie wickelt man es unterwegs?

Viele stellen sich die Frage, wie man richtig stillt, wenn es nicht gleich am Anfang klappen will oder wie das Baby sicher und gut schläft, da es darüber verschiedene Ansichten gibt. Manche haben anfänglich auch Probleme beim Wickeln, vor allem wenn man unterwegs ist. Dabei gibt es sogar auch hierfür einige Tipps, die es leichter machen. Denn zuhause am Wickeltisch ist ja alles griffbereit, doch wenn man unterwegs ist und sein Kund wickelm muss, benötigt es schon ein wenig Planung und Kreativität. Mit einer richtig gepackten Wickeltasche kann man jede Unternehmung sorglos beginnen.

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Wie werden die Bedürnisse des Babys erkannt?

Mit was sich frisch gebackene Eltern auch oft überforder fühlen ist, wie man die Bedürfnisse des Babys richtig erkennt und gut darauf reagiert. Ein schreiendes Kind, was sich einfach nicht beruhigen lässt und das man auch nicht fragen kann, was es möchte oder was sein Problem ist, bringt viele Eltern nervlich und emotional an Grenzen.

Eltern sein, arbeiten gehen und Zeit für sich unter einen Hut bringen

Ein Baby bestimmt den ganzen Tagesablauf, dass merkt man schnell. 24 Stunden am Tag ist man gefühlt gefordert. Überfordern kann es, wenn man versucht, dass Eltern sein, Arbeiten gehen und Zeit für sich zu haben, unter einen Hut zu bringen. Wie kann man überhaupt noch als Paar Zeit für sich selbst und für die Partnerschaft finden? Die Liste der möglichen Überforderungen und Unsicherheiten ist lang, und es ist auch völlig normal, dass man sich als Eltern am Anfang überfordert fühlt.

Nachfolgend noch dazu häufige Fehler, die Eltern beim ersten Baby unterlaufen können:

Sich übermäßig sorgen

Sich um das Wohlergehen eines Babys zu sorgen, ist vollkommen normal. Aber übermäßige Sorgen können Angst und Stress bereiten. Man sollte versuchen, sich auf Positives zu konzentrieren sowie Vertrauen in die Fähigkeiten als Eltern zu haben.

Nicht auf sich selbst achten

Wenn man zum ersten Mal Eltern wird, konzentriert sich alles ganz auf das Baby und die eigenen Bedürfnisse werden vernachlässigt. Man sollte daran denken, dass man nicht nur für das Baby sorgen, sondern auch auf sich achten muss, damit man selbst gesund und ausgeruht bleibt.

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Sich mit anderen Eltern vergleichen

Jeder Mensch und natürlich dann auch jedes Baby ist einzigartig. Was bei einem anderen Baby und bei seinen Eltern gut klappt, funktioniert vielleicht nicht bei einem selbst. Man sollte daher unbedingt vermeiden, sich immer wieder mit anderen Eltern zu vergleichen. Es ist viel besser, auf seine eigenen Instinkte zu vertrauen.

Von zu vielen Leuten Ratschläge annehmen

Jeder ist anders und hat auch eine andere Meinung darüber, wie ein Baby richtig großzogen werden soll. Wenn man versucht, alle Ratschläge zu befolgen, kann man nur damit überfordert sein und eher noch unsicherer werden. Man sollte viel mehr auf sein eigenes Bauchgefühl hören und das auswählen, was man für sich und vor allem für das Baby am besten hält und was am besten funktioniert.

Sich zu wenig Zeit für Ruhepausen gönnen

Natürlich ist die Pflege eines Neugeborenen anstrengend. Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig eine Auszeiten zu gönnen, um sich zu erholen und Kraft zu tanken. Es ist nicht wichtig und notwendig, dass alles perfekt ist. Lieber sollte sich Zeit für Auszeiten genommen werden.

Nichts Unrealistisches von sich selbst erwarten

Eltern haben oft zu hohe Erwartungen an sich selbst und an das Baby. Besser ist es, realistisch zu sein und zu akzeptiere, dass nicht alles unter einen Hut gebracht werden muss. Man sollte sich selbst sowie dem Baby die Zeit geben, gelassen zu werden, sich anzupassen und zu wachsen.

Um keine Hilfe bitten

Für viele ist es ein Zeichen von Schwäche und Unfähigkeit, um Hilfe zu bitten. Sei es von der Familie, Freunden oder Fachleuten. Viele glauben, dass man alles alleine schaffen muss, weil andere behaupten, alles alleine gewuppt zu haben. Man muss aber nicht immer alles glauben oder machen wie andere. Unterstützung anzunehmen wenn man sie braucht, ist keine Schande und die, die so etwas behaupten, meinen es nicht wirklich gut mit einem.

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Catrin ist eine erfahrene Autorin und passionierte Expertin für Elternschaft und Familienleben. Als Mutter selbst kennt sie die Herausforderungen und Freuden des Elternseins aus erster Hand und bringt ihre persönlichen Erfahrungen in ihre Arbeit ein. Ihre einfühlsame Art, ihr fundiertes Fachwissen und ihr breites Spektrum an Themen machen sie zu einer idealen Autorin für eltern-heute.de. Catrins Artikel zeichnen sich durch Empathie, Verständnis und praktische Ratschläge aus, die Eltern auf ihrem Weg unterstützen und inspirieren. Mit ihr an Bord können wir sicher sein, dass unsere Leser stets hochwertige und relevante Inhalte erhalten, die sie in ihrem Familienleben bereichern.