Die Entwicklung der Spielzeuge im Laufe der Geschichte

Die Entwicklung der Spielzeuge im Laufe der Geschichte

Die Entwicklung der Spielzeuge im Laufe der Geschichte

Kinder lieben Spielzeug, das war schon immer so. Die frühesten Spielzeuge stammen aus dem Jahr 4000 v. Chr. und wurden aus natürlichen Materialien wie Stöcken, Steinen und Felsen hergestellt. Manche Kinder spielten sogar mit Tierknochen. Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrzehnte hat sich das Kinderspielzeug weiterentwickelt. Natürliche Materialien wurden durch Plastik ersetzt. Mit der Erfindung von sprechendem Spielzeug, Videospielkonsolen und Tablets rückte die Technologie in den Vordergrund der Spielzeugindustrie und veränderte die Art und Weise, wie Kinder spielen, für immer.

Zu den Spielzeugen gehören ein kultiges Puzzle, das jedes Kind in den 80er Jahren zu lösen versuchte, eine zufällige Erfindung eines Reinigungsmittels und ein Spielzeug, das als Kunsttherapie begann und es Kindern ermöglichte, sich auszudrücken und sich auszutoben. Sie stehen für mehr als 200 Jahre Spiel und Freude. Jedes Spielzeug hilft Kindern, eine wichtige Fähigkeit wie Fantasie, Kreativität, Feinmotorik und Selbstbeherrschung zu entwickeln oder zu stärken.

1817: Das Kaleidoskop

Die ersten Kaleidoskope wurden von dem schottischen Wissenschaftler David Brewster erfunden. Sie bestanden aus Metall und Messing und waren in London der letzte Schrei, nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Die Bildröhren förderten die Kreativität und ermöglichten es den Menschen, wundersame Kunstwerke zu sehen, indem sie in die Röhre blickten. Kaleidoskope sind nicht nur faszinierend, sondern können Kindern auch wissenschaftliche Prinzipien wie die Reflexion von Licht vermitteln.

1936: Fingermalerei

Ruth Faison Shaw, eine amerikanische Lehrerin, entwickelte das Fingermalen als kunstpädagogische Form der Kindertherapie. In ihrem Buch „Fingermalerei, ein perfektes Medium für den Selbstausdruck“ ging es darum, Kinder Kinder sein zu lassen, auch wenn es schmutzig ist. Die Theorie setzte sich durch, und das Malen mit den Fingern wurde und bleibt sehr beliebt und ermöglicht es Kindern überall, sich auf kreative und lustige Weise auszudrücken.

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1949: Legos

Die Idee zu den Lego-Bausteinen stammt von Ole Kirk Christiansen, einem dänischen Tischler, der sie aus roten und weißen Blöcken zusammensetzte. Lego bedeutet „gut spielen“ und stammt vom dänischen Wort „leg godt“ ab. Das Plastikspielzeug wurde erst 1958 patentiert. Das Spielen mit Lego oder anderen Klötzchen kann Kindern helfen, ihre Feinmotorik und räumlichen Fähigkeiten zu entwickeln, und Experten sind der Meinung, dass das Spielen mit Klötzchen auch als Grundlage für das Lernen im Bereich MINT dienen kann. Heute kommen Legos in allen bekannten Größen und Formaten und machen auch vor beliebten Franchises nicht halt. So kann man beispielsweise Harry Potter’s Welt nachbauen, samt Schloss und Vogelkäfig für seine Eule Hedwig. Der Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

1972: Videospielkonsole

Atari, eine von Ted Dabney und Nolan Bushnell entwickelte Videospielkonsole, und die Magnavox Odyssey wurden beide 1972 eingeführt. Obwohl Videospielsysteme nach wie vor beliebt sind, bekommen sie oft einen schlechten Ruf. Studien haben jedoch gezeigt, dass Videospiele tatsächlich die Hand-Augen-Koordination und die Reaktionszeit verbessern.

Und heute?

Mit dem Aufkommen der Elektronik, vor allem als Lernmittel, wurde der Schwerpunkt auf die digitale Kompetenz gelegt. Kinder können jetzt nicht nur lernen, wie man elektronische Geräte benutzt, sondern auch, wie man sie programmiert. Diese Spielzeuge können sowohl einfach als auch fortgeschritten sein und helfen Kindern, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik zu entwickeln.

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