Baufinanzierung online – die günstige Kreditlinie zum Erwerb von Wohneigentum

Baufinanzierung online – die günstige Kreditlinie zum Erwerb von Wohneigentum
Mit einem zinsgünstigen Immobilienkredit lässt sich der Traum vom Eigenheim realisieren!

Baufinanzierung online – die günstige Kreditlinie zum Erwerb von Wohneigentum

Viele junge Familien müssen jeden Cent zweimal umdrehen! Zum einen steht in der Regel nur ein Einkommen zur Verfügung, weil ein Elternteil sich um Kinder und Haushalt kümmert. Zum anderen wurde noch nicht lange genug gearbeitet, um einen gut bezahlten Job auszufüllen. Außerdem steigen mit dem Nachwuchs die täglichen Ausgaben enorm.

Unter diesen Umständen schrecken viele Eltern davor zurück, sich um den Kauf einer Wohnimmobilie zu bemühen, obwohl eine solche die Lebensqualität der gesamten Familie entscheidend verbessert. Zudem können die teuren monatlichen Mietzahlungen eingespart und zur Vermögensbildung genutzt werden. Aus dieser Perspektive betrachtet, lässt sich mit einer soliden Baufinanzierung der Traum vom Eigenheim durchaus realisieren. Was ist dabei zu berücksichtigen?

Was genau wird unter einer Baufinanzierung verstanden?

Junge Familien stehen hierzulande unter einem hohen finanziellen Druck. Um kleinere Aufwendungen im Haushalt zu stemmen, können die Eltern einen neuen Kredit beantragen oder umschulden. Bei größeren Ausgaben wie dem Erwerb von Wohneigentum geht es allerdings um sechsstellige Beträge. Diese stellt eine langfristig angelegte Baufinanzierung zur Verfügung, zumal die Bauzinsen wieder auf moderate 3,5 Prozent gefallen sind.

Eine Baufinanzierung beziehungsweise ein Immobilienkredit ist ein besonders zinsgünstiges Darlehen, das den Kauf von Wohneigentum voraussetzt. Auf diese Weise profitieren Familien schon heute von einem verbesserten Wohnumfeld, auch wenn die finanziellen Mittel gegenwärtig begrenzt sind.

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Ein Baudarlehen wird individuell an die Bedürfnisse des Kreditnehmers angepasst. Entscheidend sind unter anderem Faktoren wie die Höhe der Darlehenssumme, das zur Verfügung stehende Eigenkapital sowie Laufzeit, Zinsbindung und Tilgungsanteil. Die gemäßigten Zinssätze kommen dadurch zustande, dass ein Immobiliendarlehen zweckgebunden ist und nur für Ausgaben verwendet werden darf, die in direktem Zusammenhang mit dem Immobilienkauf stehen.

Wo gibt es die günstigsten Immobilienkredite?

Eine Baufinanzierung wird entweder von der Hausbank oder einem spezialisierten Finanzdienstleister vergeben. Die günstigsten Konditionen lassen sich derzeit bei Direktbanken oder Online-Anbietern feststellen. Diese unterhalten kein breites Filialnetz und geben diese Kostenvorteile üblicherweise an ihre Kunden weiter.

Baufinanzierung – welche Vorhaben lassen sich realisieren?

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Darlehenssumme ausreichend bemessen wird, damit keine Finanzierungslücken entstehen, die dann über einen teuren Privatkredit abgedeckt werden müssen. Mit einem Immobilienkredit lassen sich verschiedene Projekte angehen:

  • Anschaffung einer Bestandsimmobilie.
  • Erwerb einer Eigentumswohnung.
  • Kauf eines Baugrundstücks.
  • Investition in einen Neubau.
  • Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten.
  • Immobilienkauf zum Zwecke der Wertanlage.

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Fördermittel vom Bund

Die Förderlandschaft in Deutschland für den Erwerb von Wohneigentum ist gut entwickelt. Sie befindet sich allerdings in stetigem Wandel und wirkt daher auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Für zinsgünstige Kredite und Zuschüsse sind sowohl die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als auch das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle (BAFA) zuständig. Die Fördermittel können mit einer herkömmlichen Baufinanzierung kombiniert werden, müssen allerdings vor dem ersten Spatenstich beantragt werden.

Gefördert werden vor allem Investitionen in klimafreundliches und altersgerechtes Wohnen sowie energetische Modernisierungen und Sanierungen. Hervorzuheben ist das Programm KfW 300 zur Förderung von Wohneigentum, das seit Kurzem das beliebte “Baukindergeld” ersetzt und  Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugute kommt.

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Voraussetzungen, um eine Baufinanzierung mit günstigem Zinssatz zu bekommen

Ein Immobilienkredit mit einem bevorzugten Zinssatz ist mit verschiedenen persönlichen und finanziellen Anforderungen verbunden. Dabei müssen vom Kreditnehmer einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Persönliche Anforderungen

  • Der Kreditnehmer muss volljährig sein. Von Vorteil ist es, wenn das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten wurde.
  • Ein Wohnsitz in Deutschland wird vorausgesetzt.
  • Obendrein muss ein Konto bei einer in Deutschland ansässigen Bank zur Verfügung stehen.

Finanzieller Hintergrund

Überdies wird der finanzielle Background des Antragstellers gecheckt. Dabei werden die folgenden Aspekte unter die Lupe genommen:

  • Wert der infrage kommenden Immobilie.
  • Einkommensstruktur und Kreditwürdigkeit (Bonität) des Kreditnehmers.
  • Das zur Verfügung stehende Eigenkapital.
  • Im Einzelfall zusätzliche Sicherheiten.

Wie wird der Marktwert einer Immobilie ermittelt?

Einen großen Einfluss auf den Umfang einer Baufinanzierung hat naturgemäß der Kaufpreis der Immobilie. Dieser ist unter anderem abhängig von der Lage und wird im Regelfall von einem Gutachter bestimmt.

Allerdings kann der Marktwert einer Immobilie über den Daumen gepeilt werden, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Dafür wird die aktuelle Monatsmiete mit 360 multipliziert. Eine Immobilie, für die 900 Euro Miete bezahlt wird, ist demnach rund 325.000 Euro wert.

Welche Ausgaben umfassen die Baunebenkosten?

Die Kosten eines Projekts zum Erwerb von Wohneigentum setzen sich aus dem eigentlichen Kaufpreis und den sogenannten Baunebenkosten zusammen. Letztere werden zum Kaufpreis addiert und bei der Kalkulation einer Baufinanzierung oft unterschätzt.

Zu den Baunebenkosten werden Ausgaben für den Grundbucheintrag und den Notar gezählt. Außerdem ist die sogenannte Grunderwerbsteuer abzuführen. Des Weiteren fallen die Maklergebühren, eventuelle Erschließungskosten sowie die Umzugskosten darunter. Die Baunebenkosten belaufen sich auf etwa 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises und sind unbedingt in der Baufinanzierung zu berücksichtigen.

Welche Rolle spielt der Eigenkapitalanteil?

Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto geringer fällt die Schuldenaufnahme aus. Experten warnen eindringlich davor, eine Immobilie ausschließlich aus Fremdmitteln zu finanzieren, weil dadurch der Zinssatz erheblich angehoben wird.

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Es wird empfohlen, zumindest die Baunebenkosten aus Eigenmitteln aufzubringen. Die Finanzinstitute erkennen die folgenden Posten als Eigenkapitalanteil an:

  • Bargeld
  • Guthaben auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto
  • Bausparvertrag
  • Wertpapierdepot
  • Eigenleistung am Bau (Muskelhypothek)
  • Sachwerte
  • Lebensversicherung
  • Private Rentenversicherung

So läuft der Antragsprozess für eine Baufinanzierung ab

Jeder Immobilienkredit wird auf die Bedürfnisse und die Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers zugeschnitten. Dabei werden im Zuge der Gewährung einer Baufinanzierung mehrere Schritte durchlaufen.

Kassensturz

Vor der Beantragung eines Baudarlehens wird die Leistungsfähigkeit eines Haushaltes ermittelt. Dabei werden die jährlichen Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, die für den Lebensunterhalt notwendig sind, wobei die Mietzahlungen nicht zu berücksichtigen sind. Beide Summen werden danach durch zwölf geteilt. Die Differenz ergibt den Betrag, der dem Bauherrn für die Begleichung der monatlichen Raten zur Verfügung steht.

Anbieter und passende Immobilie suchen

Jetzt kann die Suche nach einem passenden Anbieter in Gang gesetzt werden. Bei der Internetrecherche empfiehlt es sich, auf ein Vergleichsportal zurückzugreifen. Ein solches steht mit mehreren hundert Finanzdienstleistern in Verbindung und listet die günstigsten Anbieter in wenigen Minuten auf. Es ist darauf zu achten, dass eine Finanzierungsbestätigung ausgestellt wird, auf die der Verkäufer einer Immobilie besonderen Wert legt.

Spätestens jetzt beginnt die Suche nach einem passenden Objekt. Wurde eines gefunden, das den finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn entspricht, kann die Baufinanzierung beantragt werden. Dabei wird auf der Website des Kapitalgebers ein Antragsformular heruntergeladen und wahrheitsgemäß ausgefüllt. Zudem sollten die folgenden Dokumente bereitliegen, die in Kopie samt Antrag hochzuladen sind:

  • Gültiger Ausweis mit Lichtbild für das Videoident-Verfahren.
  • Aktueller Einkommenssteuerbescheid.
  • Lohn- und Gehaltsnachweise des letzten Quartals.
  • Selbständige legen eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) oder eine Gewinn- und Verlustrechnung vor.

Obendrein werden einige Unterlagen das Projekt betreffend benötigt:

  • Kaufvertrag oder Grundbuchauszug
  • Katasterplan
  • Grundriss
  • Baubeschreibung
  • Bebauungsplan
  • Auflistung der Baunebenkosten
  • Police einer Gebäudeversicherung

Die Unterlagen werden vom  Kreditgeber geprüft. Kommt es zu keinen Beanstandungen, wird der Baufinanzierung stattgegeben und ein Notartermin kann vereinbart werden.

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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Catrin ist eine erfahrene Autorin und passionierte Expertin für Elternschaft und Familienleben. Als Mutter selbst kennt sie die Herausforderungen und Freuden des Elternseins aus erster Hand und bringt ihre persönlichen Erfahrungen in ihre Arbeit ein. Ihre einfühlsame Art, ihr fundiertes Fachwissen und ihr breites Spektrum an Themen machen sie zu einer idealen Autorin für eltern-heute.de. Catrins Artikel zeichnen sich durch Empathie, Verständnis und praktische Ratschläge aus, die Eltern auf ihrem Weg unterstützen und inspirieren. Mit ihr an Bord können wir sicher sein, dass unsere Leser stets hochwertige und relevante Inhalte erhalten, die sie in ihrem Familienleben bereichern.