Kickboxen für Kinder – ein Ratgeber

Kickboxen für Kinder - ein Ratgeber

Kickboxen für Kinder – ein Ratgeber

Bewegung und Sport sind wichtig, um den Körper gesund zu halten und dafür zu sorgen, dass dies auch ein Leben lang so bleibt. Deshalb sollte bereits im Kindesalter mit der sportlichen Betätigung begonnen werden. Und was ist hier besser als eine Sportart zu finden, die den Kindern Freude bereitet, die einen hohen Mehrwert mit sich bringt und gleichzeitig alle Sinne anspricht? Kickboxen für Kinder ist hier eine durchaus sinnvolle Option.

Ist Kickboxen für Kinder geeignet?

Kickboxen wird auch als Thaiboxen bezeichnet. Es ist eine einstiegsfreundliche Kampfsportart, die für Kinder und für Erwachsene geeignet ist. Kickboxen für Kinder ist deshalb sinnvoll, weil mit Schutzausrüstung gearbeitet wird. Jeder Treffer im Sparring aber auch bei Wettkämpfen wird durch diesen Schutz abgemildert. Durch das Training wird die Kraft, die Ausdauer und die Reaktionsfähigkeit verbessert. Ebenso verwenden die Kinder die gelernten Kampftechniken dann, wenn Selbstverteidigung notwendig wird.

Kickboxen für Kinder ist eine Sportart, die einerseits den Körper trainiert, auf der anderen Seite aber auch sehr viel für das Selbstbewusstsein und die seelische Entwicklung des Kindes tut. Deshalb empfiehlt es sich durchaus, diese Sportart in Betracht zu ziehen.

Wie alt muss man für Kickboxen sein?

Viele Eltern fragen sich, welches Alter für den Einstieg beim Kickboxen für Kinder sinnvoll ist. Es gibt keine festgelegte Altersklasse, die notwendig ist. Wichtig ist, dass die Kinder immer spielerisch an das Kickboxen herangeführt werden. Wenn das gelingt, kann schon im frühen Kindesalter damit begonnen werden.

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Mit einem richtigen Kickboxtraining sollte jedoch frühestens ab sechs Jahren gestartet werden. Denn dann sind die Kinder körperlich so aufgebaut, dass sie sich auch auf die Sportart konzentrieren können. Im Vorfeld ist es möglich, mit Hilfe von Gruppenspielen, Bewegungsabläufen und ersten kleinen Übungen einen Einstieg in diese Sportart zu finden.

Ist Kickboxen auch für Mädchen geeignet?

Selbstverständlich ist Kickboxen für Kinder auch für Mädchen geeignet. Mädchen und Frauen stehen oft in Bezug auf die Selbstverteidigung, die Kondition und die Koordination etwas abseits. Deshalb ist es wichtig, dass mit Hilfe von Kampfsportarten wie Kickboxen nicht nur eine körperliche Ertüchtigung stattfindet, sondern auch im Bereich Selbstverteidigung und Selbstvertrauen viel erreicht wird. Kickboxen ist deshalb bei Mädchen und Frauen schon lange zu einer populären Sportart geworden.

Wie teuer ist Kickboxen für Kinder?

Die Kosten für Kickboxen gestalten sich unterschiedlich. Je nach Verein aber auch Regelmäßigkeit und Qualität des Trainings können unterschiedliche Preisstrukturen entstehen.

Zwischen 30 bis 40 Euro pro Monat sollten anfänglich einkalkuliert werden. Es gibt aber auch Vereine, die deutlich weniger Kosten verursachen. Im Rahmen dieser Kosten ist meist das Gruppentraining enthalten. Wird Einzeltraining gewünscht, kann es noch einmal etwas teurer werden, so das Kampfkunstzentrum in Remscheid auf Nachfrage.

Allerdings sollte keine Sportart anhand der Kosten ausgewählt werden. Es muss immer geschaut werden, ob es dem Kind Freude bereitet, ob das Kind diese Sportart gerne macht und ob es auch mit Herzblut dabei ist. Wenn das der Fall ist, dann sollten die Kosten für Kickboxen für Kinder auch nicht zu einem tragenden Thema werden.

Welcher Kampfsport eignet sich am besten für Kinder?

Selbstverständlich gibt es neben dem Kickboxen für Kinder auch noch weitere Sportarten, die sehr interessant sind. Allerdings sind Kampfsportarten hier besonders beliebt. Auch Judo oder Karate sind durchaus Sportarten, die bei Kindern ganz weit oben auf der Wunschliste stehen.

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Viele Eltern fragen sich, ob das nicht zu aggressiv ist und diese Sportarten vielleicht sogar gefährlich sind. Doch wenn sie richtig erlernt werden, ist das definitiv nicht der Fall. Vielmehr schulen Kampfsportarten wie Kickboxen die Körperbeherrschung und arbeiten intensiv gegen ein aggressives Verhalten. Im Kampfsport lernen die Kinder, dass man Probleme nicht mit Gewalt löst und das Kickboxen keine Möglichkeit ist, um Konflikte zu klären. Das gehört zur Kickbox-Ausbildung dazu.

Allerdings wird das Selbstbewusstsein trainiert. Und es wird den Kinder gezeigt, wie sie sich im Ernstfall verteidigen können.

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