Ein Strandkorb für zu Hause – Darauf kommt es an

Ein Strandkorb für zu Hause - Darauf kommt es an

Ein Strandkorb für zu Hause – Darauf kommt es an

Der Strandkorb ist an den deutschen Küsten nicht mehr wegzudenken. An Nord- und Ostsee prägt das Möbelstück seit mehr als 150 Jahren das Landschaftsbild und bringt Einheimischen und Urlaubern große Freude. Tatsächlich gehen die Wurzeln des Strandkorbes allerdings auf das späte Mittelalter zurück. In adeligen Kreisen wurden Rattangeflechte mit hohen Lehnen als Sitzgelegenheit genutzt. Einige Zeit später kam auch die allgemeine Bevölkerung in den Genuss des Möbelstücks. Im Jahr 1882 wurde der Strandkorb für eine ältere Dame entworfen, die an Rheuma erkrankt war. Sie wollte die Schönheit des Strandes genießen, ohne vom Wind und Wetter geplagt zu werden. Was zunächst als Sonderanfertigung gedacht war, entwickelte sich schon bald zum deutschen Phänomen.

Mittlerweile ist der Strandkorb bereits außerhalb der Nord- und Ostseegebiete zu entdecken. Er erfreut sich großer Beliebtheit und wird vor allem in Gärten, Terrassen und Balkonen genutzt, um das Urlaubsflair in die Heimat zu holen.

Warum ist der Strandkorb so beliebt?

Der Strandkorb ist eine außergewöhnliche Sitzgelegenheit. Im Inneren des Möbelstücks fühlt man sich geborgen und gut aufgehoben. Das Rückenteil und das Dach schützen vor Niederschlag und Sonnenstrahlen, wodurch die frische Luft vom Frühjahr bis zum Spätherbst genossen werden kann.

Darüber hinaus ist der Strandkorb ein wahrer Hingucker. Das Holzgeflecht verschmilzt mit der natürlichen Umgebung und greift die Naturtöne des heimischen Gartens auf. Die kräftigen Farben der Textilien bieten einen willkommenen Kontrast, der aus einer einfachen Sitzgelegenheit ein optisches Highlight macht.

Für wen eignet sich ein Strandkorb?

Ein Strandkorb ist für jedermann geeignet. Die einzige Voraussetzung ist, dass am gewünschten Ort genügend Platz für das Möbelstück vorhanden ist. Doch dank der großen Auswahl sind die Möglichkeiten der Verbraucher mittlerweile nahezu unbegrenzt. Kleinere Modelle lassen sich optimal auf der Terrasse und dem Balkon integrieren. Sie schränken die Sicht nicht ein und bieten dennoch den gewünschten Komfort. Ein riesiger Strandkorb lässt sich gut in den Garten integrieren. Als Raumtrenner, Blickfang und Sitzgelegenheit verschönert er das Leben der Besitzer.

Arten von Strandkörben

Man unterscheidet zwei Arten von Strandkörben:

  • Halblieger
  • Volllieger

Halblieger

Der Halblieger ist die klassische Version des Strandkorbs. Das Rückenteil lässt sich bis zu einem Winkel von 55 Grad neigen, wodurch das Schauspiel der Natur bequem beobachtet werden kann.

Volllieger

Wer auf der Suche nach zusätzlichen Annehmlichkeiten ist, sollte sich für einen Volllieger entscheiden. Mit diesem ist es möglich, sich waagerecht hinzulegen. Perfekt für eine Siesta für zwischendurch.

Welchen Strandkorb für zu Hause kaufen?

Im Laufe der Jahre haben immer mehr Modelle den Markt erobert. Gab es früher hauptsächlich Ein- und Zweisitzer, gibt es mittlerweile sogar Drei-, Vier- und Fünfsitzer. Die Wahl des eigenen Strandkorbes sollte immer abhängig von den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben getroffen werden. Bei Platzmangel empfiehlt sich wohl eher ein kleineres Modell. Verfügt man allerdings über einen umfangreichen Garten, kann der Strandkorb genutzt werden, um die Fläche optisch zu verkleinern.

Darüber hinaus sollte man sich fragen, für welche Zwecke der Strandkorb eingesetzt wird. Als Ort der Entspannung und Ruhe eignet sich womöglich der Einsitzer. Soll das Möbelstück als Sitzgelegenheit im Garten dienen, kann ein Mehrsitzer entscheidende Vorteile bringen.

Welcher Platz im Garten ist der Richtige für den Strandkorb?

Die Wahl des Aufstellorts richtet sich nach den individuellen Vorlieben. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass Strandkörbe ein stolzes Gewicht besitzen. Es bietet sich demnach an, einen festen Platz für die Sitzgelegenheit zu bestimmen. Nichtsdestotrotz bevorzugen es manche Besitzer, den Strandkorb von November bis März an einem trockenen Ort zu überwintern. Ein leicht zugänglicher Platz erleichtert den Transport.

Was den Untergrund betrifft, sollten einige Hinweise beachtet werden. Es ist möglich, den Strandkorb auf Sand oder Kies zu betten. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann ein Podest aus Holz oder Stein errichten, auf welchem der Strandkorb thront.