Küche kindersicher machen: So funktioniert es

Küche kindersicher machen: So funktioniert es

Küche kindersicher machen: So funktioniert es

Es liegt in der Natur von Kindern, dass sie gerne ständig neue Dinge anfassen, schmecken und sehen möchten. Diese Eigenschaft ist grundsätzlich als überaus positiv zu bewerten, allerdings kann sie zumindest in der Küche ein nicht zu unterschätzendes Risiko bedeuten. 

Reinigungsmittel, Herdplatten und elektronische Geräte stellen nur ausgewählte Beispiele dafür dar, welche Gefahren für Kinder in der Küche lauern. Jedoch müssen Eltern deswegen noch längst nicht ständig in Sorge um ihre Sprösslinge leben. Zwar stellt die Küche ein überdurchschnittlich hohes Potential für Gefahrenquellen für Kinder dar, jedoch stehen auch zahlreiche wirkungsvolle Maßnahmen zur Verfügung, mit denen die Küche ohne großen Aufwand sicherer für die kleinen Familienmitglieder gemacht werden kann. 

Dennoch ist es für Eltern bei dem Kauf einer neuen Küche grundsätzlich empfehlenswert, bereits zu diesem Zeitpunkt darauf zu achten, dass die Küche möglichst kinderfreundlich gestaltet ist. Derartige Küchenmodelle finden sich beispielsweise in großer Auswahl bei dem renommierten Küchenstudio in Berlin. Wie die vorhandene Küche im Handumdrehen sicherer gemacht werden kann, erklärt der folgende Artikel. 

Schutzgitter und Abdeckplatten

Bereits vor der eigentlichen Geburt des Babys sollte in der Küche für eine möglichst hohe Kindersicherheit gesorgt werden. Zu den Sicherheitsausstattungen, die von Experten in der Küche empfohlen werden, gehören unter anderem Abdeckplatten und Schutzgitter. 

Wird der Herd mit einem Schutzgitter ausgestattet, wird so nicht nur vermieden, dass es dem Kind möglich ist, auf die heiße Platte des Herdes zu fassen, sondern auch verhindert, dass es Pfannen und Töpfe problemlos erreichen kann. Schwere Verbrennungen und das Herunterreißen von heißen Pfannen und Töpfen sind so nicht zu befürchten. 

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Eine enorme Hitze kann jedoch auch das Fenster des Backofens annehmen. Befindet sich dieses auf der Höhe des Kindes, stellt es so eine große Gefahrenquelle für Verletzungen dar. Aus diesem Grund sollten Eltern keinesfalls darauf verzichten, das Backofenfenster mit einer entsprechenden Abdeckplatte auszustatten. 

Sicherheitssperren an Türen und Schubladen

Kinder folgen sehr oft ihrer natürlichen Neugier. Aus diesem Grund öffnen sie äußerst gerne sämtliche Türen und Schubladen, die ihnen begegnen. Allerdings kann es durchaus eine Gefahr für die Kleinen bedeuten, wenn Schranktüren plötzlich zuklappen. Daneben sind wohl auch die meisten Inhalte, die sich hinter den Schubladen und den Schränken in der Küche befinden, für die Hände der Kinder kaum geeignet. 

Das bedeutet, dass besonders die Bereiche der Küche, in denen Messer oder Putzmittel zu finden sind, mithilfe von Sicherheitssperren verschlossen werden. Sicherheitssperren sind daneben ebenfalls für die Tür des Kühlschrankes empfehlenswert. Dieser Ort wird von den Kleinen nämlich gerne für ein Versteckspiel genutzt – dieses kann gefährliche Folgen nach sich ziehen. In der Regel ist jedoch bereits ein einfacher Riegel vor dem Kühlschrank für seine Sicherung ausreichend. 

Kindersicherungen in den Steckdosen

Steckdosen bedeuten für Kinder natürlich nicht nur in der Küche eine große Gefahr, sondern in der gesamten Wohnung. Allerdings sind in der Küche oft besonders viele Steckdosen zu finden. 

Dieses Problem lässt sich jedoch in kürzester Zeit durch die Verwendung von Kindersicherungen in den Steckdosen lösen. 

Kanten- und Verbrühschutz

Am Küchentisch und an der Arbeitsplatte sind häufig scharfe Ecken und Kanten vorhanden, an denen sich nicht nur Kinder schwer verletzen können. Die Gefahr lässt sich jedoch maßgeblich reduzieren, wenn die Ecken und Kanten mit einem entsprechenden Schutz aus Silikon versehen werden. 

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Um zu verhindern, dass sich die Kinder bei der Betätigung des Wasserhahns in der Küche schmerzhafte Verbrühungen zuziehen, können die Küchenarmaturen außerdem mit einem sogenannten Verbrühschutz ausgestattet werden. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser nur bis zu einer bestimmten Temperatur aufgedreht werden kann. 

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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