Dem Kind in der Schule helfen

Dem Kind in der Schule helfen
Die Schulpflicht ist angesagt und auch müssen die Kinder selbständiger werden. Alles ändert sich und für viele Kinder ist die erste Zeit besonders schwer. Regeln einhalten, im Unterricht still sitzen und auch die Konzentration ist gefragt. Ebenso gibt es Hausaufgaben auf und für den ersten Test oder die Klassenarbeit muss geübt werden.

Dem Kind in der Schule helfen

Die Kindergartenzeit war noch recht entspannt. Kleine Problemen waren schnell geregelt und auch konnte man spontan, einen Kindergartenfreien Tag, einplanen. Kommt das Kind die Schule, sieht das schon ganz anders aus. Die Schulpflicht ist angesagt und auch müssen die Kinder selbständiger werden.

Alles ändert sich und für viele Kinder ist die erste Zeit besonders schwer. Regeln einhalten, im Unterricht still sitzen und auch die Konzentration ist gefragt. Ebenso gibt es Hausaufgaben auf und für den ersten Test oder die Klassenarbeit muss geübt werden.

 

Zeitmanagement ist das A und O

Ab der ersten Klasse an, werden Kinder mit Hausaufgaben und Lernbögen konfrontiert. Für die Kleinen ist dies nicht immer einfach und sie müssen unglaublich viel Input aufnehmen und auch wiedergeben. Die Unterstützung der Eltern ist besonders wichtig und gemeinsames Hausaufgaben machen und lernen, gehört auf jeden Fall dazu. Eine sehr hilfreiche Idee ist es, immer zu selben Zeit, die Hausaufgaben zu tätigen. So können sich die Eltern aber auch das Kind auf die Zeit des Lernens einstellen.

Auch kann man das Kind fragen, wann es ihm Recht ist, die Hausaufgaben zu machen. Zum einen versetzt man das Kind nicht unter Druck und zum Anderen, freut es sich, Mitspracherecht zu haben, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu erlernen.

 

Pausen machen

Hausaufgaben machen und für die nächste Klassenarbeit lernen, kann viel Energie und Kraft kosten. Dementsprechend sollte das Kind mindestens eine Pause machen, damit die Akkus wieder aufgeladen werden. Es nützt nichts, wenn das Kind sich über Stunden anstrengt und am Ende völlig fertig ist.

Irgendwann kann es nämlich passieren, dass das Kind abblockt und keine Eigenmotivation mehr hat. Die Hausaufgaben werden zur Qual und die Lust am Lernen vergeht. Eine Faustregel besagt: “Umso länger gearbeitet wurde, desto länger muss die Pause sein”.

Hier kann das Kind die Pause nutzen um was zu essen oder zu trinken. Die Eltern werden merken, das die Konzentration wieder da ist und das Lernen auch noch Spaß macht.

 

Die Aufgabe beenden wenn nichts mehr geht

Kommt das Kind bei einer Aufgabe nicht weiter und wirkt schon verzweifelt, sollte man die Aufgabe so stehen lassen und nicht weiterarbeiten. In den meisten Fällen endet dies in bitteren Tränen und das Kind zweifelt an sich selbst. Hier spielt das Wohl des Kindes eine große Rolle und wenn es dadurch in ein tiefes Loch fällt, kann sich das Verhalten eventuell verschlimmern.

Hier sollten die Eltern, in Form eines kleinen Schreibens, dem Lehrer die Situation erläutern und wieso die Aufgabe nicht gemacht werden konnte. Auch kann der Lehrer gerne mit den Eltern Kontakt aufnehmen und am Telefon, kann alles weitere besprochen werden. So gut wie jeder Lehrer hat, besonders in der ersten Klasse, Verständnis dafür.

 

Kreativität und Lernmethoden

Hat das Kind in Mathematik oder anderen Fächern Probleme, ist es wichtig, dass sich Eltern damit auseinandersetzen. das Kind soll selbständig erklären wo die Schwächen liegen und an welchen Hausaufgaben es scheitert. Vorwürfe machen ist hier fehl am Platz und auch das Kind unter Druck setzen ebenso.

Besonders sinnvoll ist es, wenn man gemeinsam die Fehler untersucht und sie besprechen tut. Gibt es ein Rechenproblem, kann man an Hand von Gegenständen, dem Kind bildlich zeigen, wie die Rechenaufgabe geht und wie sie gelöst werden kann. Hier ist die Kreativität gefragt und im Nu erkennt man, wie viel Spaß Mathe & Co. machen.