Der Alltag als Alleinerziehend

Der Alltag als Alleinerziehende
Die Gründe sind sehr unterschiedlich und wenn Kinder noch im Spiel sind, ist es besonders Schade. Wenn dann Mama und Kind auf sich allein gestellt sind, entsteht eine neue Situation, mit der man sich erst einmal anfreunden muss.

Der Alltag als Alleinerziehende

Viele Familien gehen nach einer gewissen Zeit getrennte Wege. Die Gründe sind sehr unterschiedlich und wenn Kinder noch im Spiel sind, ist es besonders Schade. Wenn dann Mama und Kind auf sich allein gestellt sind, entsteht eine neue Situation, mit der man sich erst einmal anfreunden muss. Für alle ist dies nicht einfach.

Es gibt getrennte Familien, wo sich die Eltern trotzdem noch verstehen und auch der Vater ist für Kind und Mutter da. Allerdings ist dies nicht immer der Fall und viele stehen ganz allein da. Aber wie regelt man den Alltag als alleinerziehende Mutter?

 

Ohne Tagesplanung geht nicht

Als Alleinerziehende Mutter hat man unglaublich viele Verpflichtungen. Die Kinder müssen ernährt werden, sie müssen in die Schule oder in den Kindergarten gebracht werden, der Haushalt darf ebenfalls nicht zu kurz kommen und der Einkauf muss auch erledigt werden.

Dazu kommt noch der Job, der ebenso viel Kraft und Nerven in Anspruch nimmt. Ohne Zeit- oder Tagesplan ist das Organisieren, so gut wie unmöglich. Es ist sinnvoll einen festen Tag und die Uhrzeit zu wählen, an dem man Einkaufen geht.

Das gleiche sollte man auch beim Wäsche waschen machen und ebenso wann die Wohnung geputzt werden soll. Feste Zeiten sind sehr hilfreich und erleichtern den Alltag stark.

 

Eine Nachmittagsbetreuung

Viele Mütter, die auf sich allein gestellt sind, haben dazu noch einen Job. Egal ob Halbtags oder Vollzeit, mit Kind sind beide Optionen sehr anstrengend. Gehen die Kinder schon in den Kindergarten oder in die Schule, sollte die Mutter die Nachmittagsbetreuung unbedingt beantragen. Hier können die Kinder teilweise bis 18:00 Uhr dort bleiben, machen Hausaufgaben, lernen für die Schule und auch das Mittagessen, in der Kita oder in der Schule, ist inklusive.

Die Mutter wird dadurch unglaublich entlastet und kann in der Zeit, auch die Hausarbeit und den Einkauf erledigen. Allerdings kann die Mutter die Nachmittagsbetreuung nur dann beantragen, wenn sie auch arbeiten geht. Ist dies nicht der Fall, werden die Kinder bis höchstens 13:30 Uhr betreut.

 

Familie, Freunde und Babysitter

Hat die Mama das Glück, dass die Familie in der Nähe wohnt, so wird ihr viel Stress von den Schultern genommen. Es ist schon fast ein Lottogewinn, wenn die Oma oder Opa, am Nachmittag das Kind nimmt, damit die Mutter auch mal was sich tun kann oder
in Ruhe den Haushalt machen kann.

Ein enger Freundeskreis ist mindestens genauso hilfreich und die beste Freundin oder der beste Freund kurz mal aufs Kind aufpassen kann, ist hier viel geholfen. Allerdings haben nicht alle alleinerziehenden Mütter das Glück jemanden in der Nähe zu haben. Hier muss ein Babysitter einspringen und das kostet ebenfalls Kraft, Nerven und auch Geld. Bis der richtige Babysitter gefunden wurde, vergeht jede Menge Zeit, da man genauer hinschauen muss, wem man das Kind anvertraut.

Hat man eine passende Kinderbetreuung gefunden, werden eventuell feste Zeiten eingeplant und man kann bedenkenlos etwas für sich tun.

 

Wo erhalte ich Hilfe?

Das Jugendamt ist für alleinerziehende Mütter da. Es gibt Berater und Anlaufstellen, wo man sich wenden kann und auch hat man mit einem der Sachbearbeiter engeren Kontakt, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Ein Betreuer vom Jugendamt gibt Erziehungs-und Alltagstipps und auch wo die Mutter, finanzielle Unterstützung beantragen kann. Eine wunderbare Sache, wenn die Mutter auf sich allein gestellt ist.

Ebenso werden Hausbesuche durchgeführt und man kann sich intensiv über die weitere Zukunft unterhalten. Ein gutes Gefühl, wenn man professionelle Hilfe bekommt und das kostenlos.

 

Ausflug mit den Kindern

Neben dem Alltagsstress, darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Ein gemeinsamer Ausflug, kann Wunder bewirken. Man vergisst für einen Tag die kleinen Probleme und auch als Familie wächst man enger zusammen. Egal ob Zoobesuch, Kinoabend oder ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur – Ein Tapetenwechsel ist sehr für alle sehr hilfreich.

Auch erleben die Kinder die eigene Mutter entspannter und über Schule, Hausaufgaben und Zimmer aufräumen, darf an diesem Tag, nicht gesprochen werden. Eine schöne Idee ist es auch, wenn man sich einen festen Tag aussucht, wo die Kinder entscheiden können, wohin es geht.

Im Sommer geht es zum Baden, im herbst werden bunte Blätter und Kastanien gesammelt und im Winter geht es ab auf die Rodelbahn. Die Mutter sieht wieviel Spaß die Kleinen haben und das bringt positive Energie.