Betreuung und Förderung von Schulkindern

Betreuung und Förderung von Schulkindern

Betreuung und Förderung von Schulkindern

Wenn die Kinder in die Schule kommen, stehen viele Eltern vor einer Herausforderung. Bis zum 6. oder 7. Lebensjahr ist eine ganztägige Betretung häufig Normalität. Kindergärten bzw. Kindertagesstätten sind gerade bei berufstätigen Eltern gerne gesehen.

Als Schulkind fällt diese Betreuungsmöglichkeit weg. Nicht zuletzt, weil sich sie Bildungs- bzw. Freizeitbedürfnisse des Kindes ändern. In den meisten Schulen ist spätestens 14 Uhr Schluss. Wenn Sie arbeiten, ist es fast unmöglich die Kinder dann abzuholen. Sie brauchen nun also zumindest eine Nachmittagsbetreuung.

Hinzu kommt, dass manche Kinder von der Motorik über die Lust am Lernen bis zum gesunden Selbstbewusstsein gefördert werden müssen. Doch welche Möglichkeiten der Betreuung gibt es und bei welchen kann man den Anforderungen einer Förderung gerecht werden?

Nachfolgend stellen wir hier einige Betreuungsangebote vor. Auf der Webseite Blogg.de gibt es ergänzend auch einen informativen Artikel mit weiterführende Informationen, u.a. wie Schulkinder am besten zu Hause gefördert werden können.

 

Der Kinderhort

Sind die Kinder im Grundschulalter können Sie von der Hortbetreuung Gebrauch machen. Diese Art von Einrichtungen arbeiten eng mit Schulen zusammen, gehören aber häufig zu Kindertagesstätten. Es gibt sogar die Möglichkeit, die Kleinen schon vor dem morgendlichen Schulbeginn im Hort abzugeben.

Nach der Schule werden sie dort adäquat bei den Hausaufgaben unterstützt und können im Anschluss ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen. Auch Sport- oder Musikvereine sind eine Option des Kinderhorts. Geöffnet haben diese meistens bis ca. 16 Uhr.

Siehe auch  „Phasenplan-Kita": Betreuungskapazitäten werden schrittweise erhöht

 

Ganztagesschulen

Wenn Sie sich für eine Ganztagesschule entscheiden, dann können Ihre Kinder an mindestens 3 Tagen in der Woche länger in der Schule bleiben. Zudem bekommen sie mittags eine warme Mahlzeit und ähnlich wie im Hort danach ihre Hausaufgaben machen und spielen.

 

Jugendzentren

In öffentlichen Einrichtungen können Ihre Kinder ebenfalls eine angemessene Betretung bekommen. Die Jugendzentren bieten Nachmittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe für Schulkinder. Um sich zu informieren, in welchen Kulturzentren, Jugendhäuser oder Ähnliches es diese Möglichkeit gibt, können Sie bei Ihrem örtlichen Jugendamt nachfragen oder im Internet recherchieren.

 

Private Nachmittagsbetreuung

Eine weitere Option wäre, sich für den Nachmittag einen „Baby“sitter oder eine Nanny anzustellen. Auch Tagesmütter- oder Väter zählen zu den persönlichen Betreuungsmöglichkeiten. Entweder kommen diese zu Ihnen nach Hause oder Ihre Kinder gehen nach der Schule zu den entsprechenden Personen bzw. werden abgeholt.

Au-Pairs kennen Sie vermutlich oft nur in die andere Richtung, aber auch in Deutschland ist es möglich, sich ein Au-pair einzustellen. Wenn Sie es möglich machen können, eine weitere Person in Ihrem Haushalt unterzubringen, dann könnte das die richtige Wahl für sie sein. Natürlich sind Au-Pairs nicht ganz günstig und sollten deswegen nicht leichtfertig eingestellt werden.

 

Hausaufgaben- bzw. Lernhilfe und schulische Betreuung

Haben Kinder erhebliche Probleme in der Schule oder mit den Hausaufgaben, können Sie auf ein Nachhilfeangebot zurückgreifen. Die Auswahl ist groß, von Studenten über professionellere Einrichtungen gibt es viele Möglichkeiten.

 

Grundschulkinder fördern

Neben Nachhilfe gibt es auch noch andere Alternativen um Kinder zu fördern. Grundschulkinder haben zunächst die Anforderung still zu Sitzen und sich zu konzentrieren. Um sie darin zu fördern, brauchen die Kleinen auch viel freie Spielzeit und ausreichend sportliche Betätigung.

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Da mit der Schulzeit so viele Neurungen und Veränderungen anstehen, sollten Sie Ihre Kinder vor allem nicht überfordern. Auch im Sportunterricht kann Leistungsdruck zu Überforderung führen. Gerade im Grundschulalter ist aber Spaß immer noch an den oberen Stellen zu positionieren. Versuchen Sie es mit einer neuen Sportart wie beispielsweise Ballett oder Reiten.

Auch die Mitgliedschaft in einem Verein wäre denkbar und bietet eine gute Betreuungsvariante nach der Schule. Basketball, Fußball oder Handball fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Einhaltung von Regeln. Musikförderung dagegen ist dazu da, sich über einen gewissen Zeitraum zu konzentrieren und dranzubleiben.

 

Nach der Grundschulzeit

Nachdem die Kinder die Grundschule hinter sich gelassen haben, beginnt für viele eine ernstere Lebensphase. Während die Anforderungen in der Schule steigen, können auch vermehrt Hausaufgaben und selbstständiges Lernen dazu.

Wichtig ist nun, die Waage zwischen Fördern und Fordern zu halten. Projizieren Sie generell nicht Ihre eigenen Wünsche auf Ihre Kinder sondern gewähren Sie ihnen in der Betreuung und Förderung ein Mitspracherecht. So sorgen sie dafür, dass alles funktioniert.

 

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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