Karriere und Familie – So bekommt man beides unter einen Hut

Karriere und Familie - So bekommt man beides unter einen Hut

Karriere und Familie – So bekommt man beides unter einen Hut

Die Familie und der Beruf sind zwei Aspekte im Leben, denen die meiste Zeit zugeordnet werden kann: Wer in Vollzeit arbeitet, sieht seine Familie je nach Beruf mitunter genauso oft und lange wie seine Kollegen. Probleme gibt es immer dann, wenn sich die Interessen beider Seiten überschneiden: Wenn z.B. im Betrieb ein Projekt kurz vor der Fertigstellung steht und die kurzfristigen Überstunden ein direktes zeitliches Negativ in das Familienleben reißen. Oder wenn man die Arbeit liegen lassen muss, weil das Kind gerade die volle Aufmerksamkeit braucht.

Den idealen Job finden ist eine Sache, ihn zu bekommen eine andere

Die wenigsten wissen direkt nach der Schule wirklich, was sie später einmal machen möchten. Viele stehen daher im Laufe ihres Berufslebens, in der Regel schon in den ersten Jahren, vor einem Dilemma: Ihnen wird klar, was sie beruflich möchten und was nicht. Sie können ihre beruflichen Wünsche konkretisieren und haben durch die berufliche Erfahrung entsprechende Einblicke gewonnen, welche das eigene Ziel herausgebildet haben. Das Problem dabei ist, dass zu diesem Zeitpunkt der berufliche Start schon vorbei ist und die berufliche Ausbildung zuvor schon erfolgreich absolviert wurde. Das alles für nichts? Einen beruflichen Wechsel riskieren, trotz Familie, die finanzieller Sicherheit bedarf? Viele gehen diesen Schritt nicht – und das obwohl sie ihn eigentlich gehen könnten, denn es gibt Möglichkeiten den Beruf oder die Branche zu wechseln, ohne die Karriereleiter hinabzusteigen. Das Mittel der Wahl sind Weiterbildungen oder Umschulungen. 

Karriereleiter wechseln dank Weiterbildung

Mit einer Weiterbildung lässt sich der Sprung auf eine andere Karriereleiter einfacher schaffen – je eher die bisherigen Kompetenzen in der neuen Branche oder im neuen Unternehmen gebraucht werden, desto besser: Quereinsteiger haben in vielen Berufsfeldern sehr gute Chancen, insbesondere in jenen Bereichen, in denen Fachkräftemangel herrscht. In der IT zum Beispiel oder auch im Handwerk, ebenso in der Pflege. Zumindest die ersten beiden Möglichkeiten davon versprechen nicht nur gutes Geld und finanzielle Sicherheit, sondern auch mehr oder weniger flexible Arbeitszeiten und im Falle der IT-Branche auch viel Homeoffice. Auf Grund des Aufschwungs in diesem technologischen Bereich weltweit ist der Bedarf an Fachkräften deutlich höher als die Nachfrage – und wird das in den nächsten Jahren voraussichtlich auch bleiben. Doch neben diesem Delta sprechen auch andere Gründe für eine Weiterbildung in der IT:

Die IT als ideale Umgebung für Weiterbildungen und Quereinstieg

Das gute an einem Job in einem IT-Unternehmen oder in einer IT-Abteilung eines Unternehmens ist über die eben genannten Benefits hinaus die Tatsache, dass oft viele Verbindungen zu anderen Branchen bestehen: Kooperative Systeme im Bildungswesen beispielsweise, Chat-Bots von Versicherungen und großen Versandhäusern, Webseiten, Smartphone Apps für praktisch jeden Berufszweig und jede Branche und vieles mehr zeigen eindrucksvoll, dass die IT in nahezu jedem anderen Beruf eine mehr oder weniger tragende Rolle spielt –  selbst im Handwerk, in der Pflege oder in anderen Berufen, denen man dies zunächst nicht ansieht. Eine IT-Weiterbildung ist daher fast immer ein Karrierebeschleuniger in dem Sinne, als dass im bisherigen Job oder in der bisherigen Branche nun auch IT-Know-How eingesetzt werden kann. Dies führt meist auch ohne Branchenwechsel dazu, als Arbeitskraft wichtiger zu werden und gegebenenfalls eine Beförderung zu erlangen. Darüber hinaus bietet die IT mehr als alle anderen Branchen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten – und dadurch besser mit der Familie verbunden zu sein und zeitlich große Flexibilität zu genießen. Das Kind muss zwischendurch zum Zahnarzt? Es muss spontan von der Schule abgeholt werden? Pakete werden morgens geliefert oder es ist abends kein Termin mehr beim Amt frei? Dank Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten in der IT fast nie ein Problem!

Familie und Beruf 

Die meisten Menschen bekommen Karriere und Familie nebeneinander geregelt – irgendwie. Im Einklang stehen diese beiden Aspekte bei den wenigsten. Wie aber funktioniert es mit der Harmonie zwischen Berufs- und Familienleben? Welche Möglichkeiten gibt es, die beiden Felder besser zu managen? Ein Blick auf symbiotische Beziehungen schärft den eigenen Sinn für die individuelle Situation und einige Tipps im Bereich Zeitmanagement sorgen für Kontrolle im Tauziehen der beiden Zeitfresser Beruf und Familie:

Die perfekte Harmonie: Beruf und Familie in Symbiose

In einer symbiotischen Beziehung profitieren beide Seiten vom Nutzen des jeweils anderen. In vielen Fällen trifft das auf den ersten Blick zu – schließlich finanziert der Beruf das Privatleben und sichert der Familie damit einen gewissen Lebensstandard. Doch viele Berufe fordern dafür nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Stress wiederum hat unmittelbar negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit – und beeinträchtigt damit vor allem das Familienleben, welches ein hohes Stresslevel je nach Vorfall in der Regel noch potenziert. Das widerspricht einer symbiotischen Beziehung.

Berufe hingegen, die nur ein geringes Stresslevel generieren, sind viel eher dazu geeignet, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Zwei Dinge sind hier federführend: Die Arbeit und die eigene Person. Entsprechend vorteilhaft sind beispielsweise Berufe mit viel Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten sowie mit wenig stressenden beruflichen Inhalten – aber ebenso ein fester Charakter und eine optimistische Einstellung, dank der sich Stress viel leichter erleben lässt.

Augen auf bei der Berufswahl: Wenig Stress und viel Flexibilität, vor allem aber persönliche Motivation

Wer sich nach einem neuen Beruf umschaut sollte immer diese beiden Dinge vor Augen haben und sich bei jeder Stellenausschreibung, bei jedem Unternehmen, fragen: Passen Unternehmen und Stelle zur eigenen Person? Wer eine Stelle nur wegen guter Bezahlung annimmt, läuft Gefahr, durch ein steigendes Stresslevel sowohl Berufs- als auch Privatleben zum Stillstand zu bringen. Wer einen Job annimmt, der zwar Spaß macht, aber keine finanzielle Sicherheit bietet, riskiert das ebenfalls. Die Krux ist, eine persönliche goldene Mitte zu finden, bei der weiterhin die eigene Persönlichkeit Berücksichtigung findet. Passt ein Beruf zum eigenen Interesse, gleichen sich Inhalte gar mit dem eigenen Hobby, ist er zeitlich flexibel und bietet darüber hinaus auch noch finanzielle Sicherheit, ist der perfekte Job gefunden, mit dem sich die Familie wunderbar vereinen lässt.