Was tun, wenn Sie schwanger sind und eine Geschlechtskrankheit haben könnten?

Was tun, wenn Sie schwanger sind und eine Geschlechtskrankheit haben könnten?

Was tun, wenn Sie schwanger sind und eine Geschlechtskrankheit haben könnten?

Eine Geschlechtskrankheit ist eine Infektion, die beim Sex übertragen werden kann und die in vielen Fällen auch während einer Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übergeht. Wenn so eine Infektion unbehandelt bleibt, kann das für die Mutter und das Kind ernsthafte Probleme verursachen. Wenn Sie glauben, dass Sie eine Geschlechtskrankheit haben könnten, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren, um Klarheit zu bekommen!

Verschiedene Arten von Geschlechtskrankheiten

Alle Geschlechtskrankheiten werden durch Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze verursacht. Diese Organismen werden durch Sperma, Blut, Vaginalsekret und andere Körperflüssigkeiten von Mensch zu Menschen übertragen.

Manche sexuell übertragbare Krankheiten können auch durch engen Hautkontakt (z. B. beim Vorspiel), durch Blut-zu-Blut-Kontakt und durch die gemeinsame Benutzung von Nadeln und anderem Zubehör für den Drogenkonsum übertragen werden. Eine schwangere Frau kann eine Geschlechtskrankheit während der Schwangerschaft oder bei der Geburt an das Kind weitergeben.

Hier ist eine Liste der häufigsten Geschlechtskrankheiten:

  • Chlamydien (eine bakterielle Infektion)
  • Gonorrhoe (eine bakterielle Infektion)
  • Syphilis (eine bakterielle Infektion)
  • Genitalherpes (eine virale Infektion)
  • Genitalwarzen/Humanes Papillomavirus (HPV) (eine Virusinfektion)
  • Hepatitis B (eine Virusinfektion)
  • HIV (eine Virusinfektion)
  • Trichomoniasis (ein Parasit)
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Außerdem gibt es Infektionen, die nicht als sexuell übertragbare Krankheiten im engeren Sinnen eingestuft werden. Trotzdem erfolgt auch bei ihnen die Ansteckung sehr oft beim Sex. Dazu gehören Hepatitis A, Bakterielle Vaginose und Schamläuse.

Häufige Symptome von Geschlechtskrankheiten

Viele Menschen haben sich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt und wissen es nicht, weil sie keine Symptome haben. Manche erfahren erst von ihrer Krankheit, wenn es zu Komplikationen kommt oder ihr Partner eine Diagnose bekommt. 

Sehr oft macht sich eine Geschlechtskrankheit jedoch durch Symptome wie die folgenden bemerkbar:

  • Wunden oder Beulen an den Genitalien oder im Mund 
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Ungewöhnlicher Ausfluss aus dem Penis oder der Vagina
  • Ungewöhnliche vaginale Blutungen
  • Schmerzen beim Sex
  • Wunde, geschwollene Lymphknoten, insbesondere in der Leistengegend
  • Schmerzen im Unterleib
  • Ausschlag auf dem Körper, den Händen oder Füßen

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome haben, bedeutet das nicht unbedingt, dass Sie eine sexuell übertragbare Krankheit haben, aber es ist ratsam, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen!

Kann eine Geschlechtskrankheit meine Schwangerschaft beeinträchtigen?

Leider ist das oft der Fall. Geschlechtskrankheiten können die Fruchtbarkeit und die Schwangerschaft beeinträchtigen. Wenn Sie sich während der Schwangerschaft infizieren, kann das zu ernsten Problemen für Sie und das Kind führen. 

Aus diesem Grund ist es gerade in der Schwangerschaft wichtig, sich auf Geschlechtskrankheiten testen zu lassen! Auch wenn Sie sich in der Schwangerschaft infizieren, kann eine frühzeitige Behandlung die Risiken verringern. Sogar bei Infektionen, die sich nicht heilen lassen (etwa HIV) gibt es Wege, Mutter und Kind zu schützen. 

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Auswirkungen auf das Baby

Einige Geschlechtskrankheiten, wie Syphilis und HIV, werden oft schon im Mutterleib auf das Baby übertragen. Andere, wie Chlamydien und Genitalherpes, können das Baby während der Geburt infizieren.

Geschlechtskrankheiten können für das ungeborene Kind erhebliche Gesundheitsrisiken darstellen. Dazu gehören:

  • Übertragung der Infektion auf das Kind
  • Frühgeburt
  • Niedriges Geburtsgewicht
  • Geburtsfehler
  • Chronische Krankheiten

Diagnose und Behandlung von Geschlechtskrankheiten

Unbehandelte Geschlechtskrankheiten bleiben im Körper aktiv und können unbemerkt an Sexualpartner oder das Baby weitergegeben werden. Deshalb ist es so wichtig, sich testen zu lassen, wenn Sie glauben, dass Sie eine Geschlechtskrankheit haben könnten!

Die meisten Tests lassen sich sehr einfach durchführen. Normalerweise wird dabei eine Urinprobe, ein Abstrich, ein Bluttest oder eine körperliche Untersuchung durchgeführt.

Wenn ein Test positiv ausfällt, sind vielleicht weitere Tests notwendig, bevor eine Behandlung beginnen kann. Durch Bakterien verursachte Infektionen wie Chlamydien lassen sich sehr gut mit Antibiotika behandeln. Bei anderen Krankheiten, die durch Viren verursacht werden (z. B. Herpes), lassen sich nur die Symptome mindern.

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