Smartphone-Nutzung für Kinder und Jugendliche sinnvoll regulieren

Smartphone-Nutzung für Kinder und Jugendliche sinnvoll regulieren

Smartphone-Nutzung für Kinder und Jugendliche sinnvoll regulieren

Dass Kinder und Teenager mit mobilen Endgeräten in Kontakt kommen, lässt sich heute schwer bis gar nicht vermeiden. Im Prinzip ist ein Verbot ohnehin nicht angebracht, da die jungen Menschen sich mit den neuen Technologien beschäftigen sollen und dürfen, um später im beruflichen sowie im privaten Alltag zurechtzukommen.

Einige Regeln sollte es für die Nutzung dennoch geben, damit sich die jungen Menschen sicher im World Wide Web bewegen können.

 

Das Gerät effektiv schützen

Nicht alle Kinder und Jugendliche gehen mit dem Gerät so um, dass dieses möglichst lange gute Dienste leisten kann. Deshalb ist es wichtig, dass zum Beispiel das neue Smartphone der Marke Samsung mit einer aktuellen Samsung Galaxy S20 Hüllen ausgestattet wird, bevor es in die Hände von Kindern gegeben wird.

Gerade Kinder unter zwölf Jahren sind motorisch noch nicht so fit und nachsichtig im Umgang mit Technik, dass Schäden durch das Herunterfallen oder einen unsachgemäßen Umgang ausgeschlossen werden können.

Damit das Gerät möglichst lange funktioniert oder nach der Nutzung durch die Kinder noch in einem guten Zustand verkauft werden kann, sollten Handyhüllen gleich zusammen mit dem neuen Handy erworben und immer am Gerät belassen werden. Um Risiken vorzubeugen, werden Kinder und Jugendliche dazu angehalten, die Hülle niemals zu entfernen – weder zu Hause noch unterwegs.

 

Feste Regeln helfen Eltern und Kindern

Bevor das Kind das erste eigene Smartphone bekommt, sollten feste Regeln für die Nutzung vereinbart werden. Es kann nicht schaden, die Details gleich schriftlich festzuhalten. In diesem Fall können sich Eltern auf harte Fakten beziehen, wenn Abmachungen nicht eingehalten werden oder die Kinder Diskussionen anfangen.

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Festgehalten werden sollte unter anderem, in welchen Situationen das Handy genutzt werden darf und in welchen nicht. Ein generelles Handyverbot während gemeinsamer Essen kann recht einfach durchgesetzt werden, da es sich hier um einen nur begrenzten zeitlichen Rahmen handelt.

Ebenfalls sinnvoll: Eine Uhrzeit, zu welcher sich das Smartphone spätestens im Flugmodus befinden sollte, damit das Kind oder der Jugendliche zur Ruhe kommt. Außerdem sollten Regeln für besondere Phasen im Leben der Kinder getroffen werden.

Wie lange darf das Smartphone zum Beispiel während des gemeinsamen Familienurlaubs genutzt werden? Und inwiefern wird die Nutzung gedrosselt, wenn wichtige Klassenarbeiten oder Klausuren anstehen?

Je konkreter die diesbezüglichen Regeln sind, desto eher werden sich junge Menschen daran handelt. Wichtig ist es zudem, dass die Regeln einvernehmlich getroffen werden. Kann das Kind die Festlegungen nachvollziehen, wird es diese eher akzeptieren.

 

Daten und Apps richtig verwalten

Gerade in der Phase der Einrichtung sollten Eltern nichts dem Zufall überlassen. Das beginnt schon beim Auswählen des Passworts bzw. der PIN: Je eher sich das Kind die Zeichenfolge merken kann, desto sicherer kann es sich in einem Notfall zu Hause melden. Deshalb ist es wichtig, dass das Passwort in einer verschlüsselten Form auch noch an anderer Stelle hinterlegt wird. Gerade Kinder vergessen die Passwörter sonst allzu schnell.

Auch die Apps sollten gezielt ausgewählt werden. Damit Eltern gerade bei jüngeren Kindern immer genau im Auge behalten können, welche Apps installiert werden, sollte der Zugriff vom Smartphone aus auf den Store reguliert werden. Das Herunterladen in Apps darf ausschließlich mit einem Passwort möglich sein, welches den Eltern bekannt ist.

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Ebenfalls aufpassen müssen Eltern bei der Neueinrichtung des Smartphones, wenn es um Einstellungen aus dem Bereich Datenschutz und Sicherheit gehen. Mindestens einmal sollten alle Einstellungen zusammen mit dem Kind angesehen und gegebenenfalls geändert werden. Das schützt vor Datenklau.

 

Image by Holger Grybsch from Pixabay
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