Mit Ideenreichtum durch die Pandemie

Mit Ideenreichtum durch die Corona Pandemie - So hilft man sich

Mit Ideenreichtum durch die Pandemie

Schwere Zeiten zwingen die Menschen, ihre Pläne zu überdenken, vom vorgegebenen Pfad abzuweichen und kreativ zu werden. Das gelingt auch in der aktuellen Covid-19-Pandemie.

 

Folgen der Pandemie

Das neuartige Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Auch in Deutschland kam es im Frühjahr zu einem umfassenden Lockdown. In dieser Zeit verloren viele Menschen ihren Job oder wurden in Kurzarbeit geschickt. Kinder durften Schulen und Kitas nicht mehr besuchen und in den Unternehmen blieben die Aufträge oder Materialien aus. Corona wurde somit zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem. Ganze Wirtschaftszweige lagen mit einem Mal brach. Tourismus und Veranstaltungsbranche sind schwer geschädigt. Geschädigt sind auch viele Menschen auf sozialer Ebene. Einsamkeit auf der einen Seite, Überforderung auf der anderen.

 

Mit Mut und Innovation durch die Krise

Doch es gibt auch Gutes, das aus der Not geboren wurde. Innovation und Mut sind heute mehr gefragt denn je. Wie kreative Ideen auch in diesen Zeiten noch etwas Positives hervorbringen, zeigen die folgenden Beispiele.

Die ersten, die in Sachen Pandemie und Lockdown kreativ werden mussten, waren die Unternehmen. Die Umstellung der stagnierenden Produktion auf ähnliche Produkte, die akut zur Mangelware geworden waren, rettete viele Firmen vor dem Aus. Innovationen brachten neue Marktvorteile. So stellten zum Beispiel Sattlereien ihren Betrieb auf die Produktion von Alltagsmasken um. Andere begannen für den Deutschen Markt Spuckschutz in Form von durchsichtigen Scheiben herzustellen oder wurden plötzlich zu Herstellern von Toilettenpapier und Desinfektionsmitteln.

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Industrie und Handwerk lassen sich stets etwas Neues einfallen, um dem Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit beizukommen und dennoch den Betrieb aufrechtzuerhalten. Eigens kreierte Hygieneschleusen beispielsweise sind auf diesem Wege entstanden, ebenso wie Klarsichtmasken und vieles mehr.

Auf der sozialen Ebene bewegte sich ganz besonders die Telekom. So wurde für viele Menschen der Zugriff auf mehr Datenvolumen ohne erhöhte Kosten ermöglicht. Gerade Alleinstehende konnten davon profitieren, da ihnen erleichtert wurde, Kontakt zu ihren Familien zu halten.

 

Corona und die Schulen

Auch die Schulen haben sich dem Leben mit dem Virus mehr und mehr angepasst. Der digitale (Fern-)Unterricht wurde erstmals eingeführt und ausgebaut. Auch an Schüler ohne die Möglichkeit zur Nutzung eines Computers wurde gedacht. So stellten während des ersten Lock Downs die Lehrer stets auch eine Mappe mit aus gedruckten Lernmaterialien für solche Kinder zur Verfügung. Wenngleich Diese Unterrichtsform den Präsenzunterricht nicht ersetzen kann, ergeben sich dennoch Möglichkeiten zu seiner Ergänzung, auch langfristig.

 

Regionaler Zusammenhalt

In den Städten haben sich vielerorts Online-Plattformen etabliert, in denen wie zum Beispiel in Oldenburg jene Restaurants und Einzelhändler die auf Lieferdienst-Oldenburg gelistet sind und  Liefer- oder Abholdienste anbieten. So können die Menschen die Unternehmen ihrer Region aktiv unterstützen. Das geht auch mit dem Kauf von Gutscheinen der jeweiligen Dienstleister wie zum Beispiel Kosmetiker.

 

Hohe Hilfsbereitschaft

Dies sind nur wenige Beispiele für eine eigentlich beispiellose Vielfalt an Ideen. Der Zusammenhalt zeigt sich auch im Privaten. Junge, gesunde Menschen, die für die älteren oder aus anderen Gründen gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft einkaufen gehen. Balkonkonzerte, verrückte Videoclips, Social Media generell, all das hilft über die Einsamkeit und die Angst hinweg.

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Lebe deine Ideen

Sei ein Teil der Innovation, des Zusammenhalts und der Vernunft, die allesamt bereits vor dem Grassieren von Corona in uns geschlummert haben. Sei mutig und lebe deine Ideen. Sei empathisch und für andere da. Steck nicht den Kopf in den Sand, denn dafür ist jetzt nicht die Zeit!

 

Eine Pandemie wie diese ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Einschränkungen und Ungewissheit bestimmen das Leben der Menschen. Doch trotz all der Sorgen und Ängste ist die Zeit gekommen, füreinander da zu sein und seine Ideen auszusprechen. Wer aktiv seinen Teil zu einem besseren Leben mit dem Virus beiträgt, gibt anderen Hoffnung.

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