Informatives zum Thema Intervallfasten

Informatives zum Thema Intervallfasten

Informatives zum Thema Intervallfasten

Nachdem die Idee des Intervallfastens zunächst mit kritischen Augen betrachtet wurde, stieg im Laufe der Jahre die Popularität stetig an. Mittlerweile habe es viele Menschen selbst ausprobiert und berichteten von guten Erfolgen in den Bereichen Gesundheit sowie Gewichtsabnahme. Da es sich beim intermittierenden Fasten nicht um eine klassische Diät, sondern eine besondere Form der Ernährung handelt, kann es sogar über Jahrzehnte hinweg unser Leben begleiten.

 

Vorteile des intermittierenden Fastens

Beim Intervallfasten muss der Körper sowohl seinen Stoffwechsel umstellen als auch ein paar Recycling-Programme aktivieren. Dies führt zu Vorteilen wie beispielsweise

 

  • Autophagie – Nahrungsknappheit sorgt für eine erhöhte Aktivität der Immunzellen, sie bekämpfen verstärkt Krankheitserreger sowie infizierte oder alte Zellen
  • Fettverbrennung – findet der Körper keine frische Nahrung vor, verbrennt er erst einmal alle Kohlenhydrat-Speicher, danach steigt er auf körpereigene Fette um
  • Stammzellenwachstum – durch die Fasteneinheiten vermehrt sich das Wachstumshormon HGH, infolge dessen werden die Stammzellen zum Wachsen angeregt; sie tragen ihren Teil zur Regeneration vieler Körpergewebe bei; dies führt dazu, dass viele Menschen sich nach dem Intervallfasten deutlich jünger fühlen

 

Wer sollte nicht ins Intervallfasten einsteigen?

Kindern raten Experten von einem regelmäßigen Fasten ab. Ihr Körper funktioniert anders als der von Erwachsenen. Unser Nachwuchs befindet sich im Wachstum, verfügt über einen aktiveren Stoffwechsel, Fette und Kohlenhydrate werden anders verteilt sowie verbrannt. Damit Kinder in ihrem Wachstum nicht gebremst werden, dürfen sie höchstens einmal im Jahr kurzzeitig Intervallfasten anwenden.

Sowohl während der Schwangerschaft als auch des Stillens sollten Frauen vom intermittierenden Fasten Abstand nehmen. In diesen Zeiten verfügen sie über einen erhöhten Kalorien- und Flüssigkeitsbedarf, der möglichst in zeitnahen Abständen gestillt wird. Während Intervallfasten in der Schwangerschaft zu einem geringeren Geburtsgewicht des Babys führen kann, steht das Risiko auf zu wenig Milch in der Stillzeit im Raum.

Es liegen zurzeit noch keine ausreichenden Untersuchungen über die Auswirkungen des Intervallfastens auf die Fruchtbarkeit von Frauen vor. Deshalb sollten sie bei einem Schwangerschaftswunsch davon absehen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass bei einer längeren Fastenzeit die Menstruation ausbleibt oder unregelmäßig auftritt. Allerdings stammen die Erkenntnisse aus Erfahrungen mit deutlich ausgedehnteren Phasen ohne Nahrungsaufnahme und können deshalb nicht mit dem intermittierenden Fasten gleichgesetzt werden.